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Systemumstellung zahlte sich aus © APA (epa)

Nach dem Debüt als Trainer von Inter Mailand durfte Leonardo positiv bilanzieren. Der italienische Fußball-Meister und

Nach dem Debüt als Trainer von Inter Mailand durfte Leonardo positiv bilanzieren. Der italienische Fußball-Meister und Champions-League-Sieger setzte sich am Donnerstag gegen den drittplatzierten SSC Napoli mit 3:1 durch. "Ich bin zufrieden, aber wir müssen uns Schritt für Schritt verbessern", erklärte der Brasilianer. Den nächsten Schritt will Inter am Sonntag beim Gastspiel in Catania setzen.

Leonardo, der wegen seiner Trainervergangenheit beim Stadtrivalen AC Milan bei Inter unter besonderer Beobachtung steht, hatte auf den gesperrten Stürmerstar Samuel Eto'o und die Verletzten Julio Cesar und Wesley Sneijder verzichten müssen. Seine taktische Umstellung von einem 4-3-3-System seines Vorgängers Rafael Benitez auf ein 4-3-1-2 zahlte sich zumindest vom Ergebnis her aus. Mit dem ersten Erfolg im Rücken kann Leonardo nun mit etwas mehr Ruhe darangehen, den großen Rückstand von 13 Punkten auf Tabellenführer Milan zu reduzieren. Milan empfängt am Sonntag Udinese.

Juventus Turin, das durch die 1:4-Heimniederlage gegen den FC Parma auf Rang vier der Serie A zurückgefallen ist, ist vor dem Schlagerspiel gegen Napoli auf Stürmersuche. Fabio Quagliarella, mit neun Toren der mit Abstand beste Stürmer seines Teams, hat sich gegen Parma in der 3. Minute das Kreuzband im linken Knie gerissen. Der italienische Teamstürmer fällt voraussichtlich für den Rest der Saison aus.

Laut Medienberichten hat Juventus nun die Fühler nach Luca Toni ausgestreckt. Der 33-jährige hat für Genua bisher drei Saisontore erzielt, er soll nun den Juve-Angriff mit Alessandro del Piero und Amauri verstärken. György Garics gastiert mit Bologna bei Schlusslicht Bari.

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