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Der Norweger war nicht zu schlagen © APA (epa)

Weltcup-Leader Tarjei Bö hat am Freitag den 10-km-Sprintbewerb der Biathleten in Oberhof gewonnen. Der Norweger setzte sich 16,7

Weltcup-Leader Tarjei Bö hat am Freitag den 10-km-Sprintbewerb der Biathleten in Oberhof gewonnen. Der Norweger setzte sich 16,7 Sekunden vor dem deutschen Lokalmatador Arnd Peiffer (1 Schießfehler) durch. Dritter wurde der Tscheche Michal Slesingr, als bester Österreicher landete Massenstart-Weltmeister Dominik Landertinger (+1:05,2 Min./1) auf Platz sechs.

Der Steirer Christoph Sumann, der einmal in die Strafrunde musste, wurde 15., Weltcuppunkte holten zudem Fritz Pinter als 28. und Tobias Eberhard mit Rang 33. Landertinger sicherte sich mit seiner starken Sprint-Vorstellung auch einen Startplatz für den Massenstartbewerb am Sonntag, an dem auch Simon Eder, Daniel Mesotitsch und Christoph Sumann aufgrund ihrer Gesamtplatzierung im Weltcup unter den Top 30 teilnehmen dürfen.

"Das Rennen war tadellos. Läuferisch ist es mir vor allem in den ersten zwei Runden sehr gut gegangen. In der Schlussrunde habe ich sehr kämpfen müssen. Ich bin zwar noch nicht in Topform, es ist aber ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar", lautete der zufriedene Kommentar von Landertinger, der zuletzt am Mittwoch mit einer katastrophalen Schießleistung als Schlussläufer für Platz 13, das schlechteste ÖSV-Staffel-Ergebnis seit Olympia 2006, hauptverantwortlich gezeichnet hatte.

Diesmal schoss er lediglich im Stehend-Anschlag eine "Fahrkarte", wobei die Bedingungen nicht so schwierig waren wie am Mittwoch, als starker Wind allen Biathleten zu schaffen gemacht hatte. "Mit dem Schießen kann ich bei den heutigen Bedingungen sehr zufrieden sein. Jetzt freue ich mich, auch beim Massenstart an den Start gehen zu können", sagte der 22-jährige Pillerseetaler.

Sumann hatte sich eine ganz spezielle Taktik auf dem schwierigen Kurs in Thüringen zurechtgelegt, die aber nicht aufging. "Ich habe extrem langsam begonnen, um im weiteren Rennverlauf noch Reserven zu haben. Leider konnte ich heute aber kein hohes Tempo gehen und diese Reserven abrufen", meinte der Routinier, der 2001 in Osrblie als bisher letzter ÖSV-Mann einen Sprint-Weltcup gewonnen hat.

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