vergrößernverkleinern
Wahnsinns-Action in St. Johann in Tirol © APA (Expa/Groder)

Zum dritten Mal hat es das Nightrace der Skicrosser in St. Johann in Tirol gegeben. Die Veranstaltung am Freitagabend hat

Zum dritten Mal hat es das Nightrace der Skicrosser in St. Johann in Tirol gegeben. Die Veranstaltung am Freitagabend hat gezeigt, dass sie den Kinderschuhen entwachsen ist. Tolle Piste, tolle Leistungen auch der ÖSV-Fahrer und 5.000 begeisterte Zuseher. ÖSV-Sportdirektor Hans Pum war von der Veranstaltung begeistert, sieht aber keine Konkurrenz für die alpinen Skiklassiker.

"Das war wirklich sehr gut. Eine Superveranstaltung", lobte Pum im Gespräch mit der APA. Der ÖSV-Sportdirektor, der jahrzehntelange Erfahrung mit Veranstaltungen hat, war von der St. Johanner Organisation, der Planung im Vorfeld und dem Fest während und nach dem Rennen vollauf angetan. "Es war ein spannender Bewerb mit spektakulären Läufen. Einen idealen Parcours für den Kampf Mann gegen Mann und trotzdem ist nichts passiert." Pum lobte dabei auch die ÖSV-Rider, die durch Thomas Zangerl (3.), Andreas Matt (4.) und Andrera Limbacher (4.) Topplatzierungen holten.

Jedenfalls sieht der ÖSV-Sportdirektor Riesenpotenzial für Skicross. "St. Johann hat gezeigt wie man es machen muss. Diese Veranstaltung soll die Richtlinie für alle Weltcuprennen sein, dann sehe ich eine große Zukunft für die Skicrosser", erklärte Pum. Dennoch sei Skicross keine Konkurrenz für den alpinen Rennsport. "Denn das ist eher eine zusätzliche Geschichte, eine weitere Disziplin", meinte Pum.

Der alpine Rennsport werde weiterhin bestehen und ein Publikumsmagnet bleiben. "Davon bin ich restlos überzeugt, das werden auch die anstehenden Klassiker im Jänner zeigen", betonte der Sportdirektor. Jetzt stehen für die Herren am kommenden Wochenende die Rennen in Wengen (SUI) und schließlich Kitzbühel und Schladming auf dem Programm, bei den Damen unter anderem Cortina d'Ampezzo (ITA). Auch der groß gefeierte Parallelslalom zu Jahresbeginn in München, sei keine Konkurrenz für die Klassiker, sondern eher Show und Ergänzung, meinte Pum.

Als ÖSV-Sportdirektor ist Pum inzwischen nicht allein für die alpinen, sondern für alle Disziplinen zuständig. Und in dieser Funktion denkt er auch weiter. "Ideal wäre, Synergien zu nützen. Einen ordentlichen Parcours zu bauen , ist nicht leicht", erinnerte Pum. "Das sollten die Skicrosser und Snowboard-Crosser gemeinsam nützen. Im Training, aber auch für Rennen."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel