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Das Hahnenkammrennen ist nicht in Gefahr © APA (Archiv/Fohringer)

Föhnsturm über Kitzbühel, Tauwetter und in der Nacht auf Donnerstag strömender Regen - trotzdem haben die Verantwortlichen

Föhnsturm über Kitzbühel, Tauwetter und in der Nacht auf Donnerstag strömender Regen - trotzdem haben die Verantwortlichen der 71. Hahnenkammrennen, die nächste Woche über die Bühne gehen sollen, keine Sorgen. "Die Piste wird halten", versprach Herbert Hauser, Pistenchef auf der Streif (Abfahrt und Super-G) am Donnerstag früh auf Anfrage der APA. Der Regen könnte sogar ein Vorteil sein.

"Wenn nicht die ganze Welt untergeht, wird alles funktionieren", sagte Hauser. Bei der Schneekontrolle am vergangenen Freitag, die erstmals nur fernmündlich durchgeführt wurde und bei der FIS-Renndirektor Günther Hujara sein Okay gab, wurde von einem Schneestock von rund 70 Zentimetern gesprochen. Jetzt sei er weniger. "Aber wir haben an minimalen Stellen immer noch 40 Zentimeter", bestätigte Hauser.

Das Warmwetter könne der Piste auch deshalb weniger anhaben, da die Auflage aus Maschinen- und nicht aus Naturschnee bestehe. "Der ist sehr kompakt. Durch den Regen wird er durchfeuchtet, wenn wir jetzt noch eine kalte Nacht mit ein Grad Minus bekommen, dann wird es frieren und wir haben wir für die Rennen die ideale Piste", beteuerte Hauser.

Vergessen ist in Kitzbühel jedoch nicht das Jahr 2007, als die Organisatoren am Freitag der Vorwoche noch das Okay zu den Rennen gaben, der Orkan Kyrill aber die Streif wegföhnte, und nur zwei Slaloms möglich waren. "Seit damals weiß ich, nix ist fix", sagte K.S.C.-Präsident Michael Huber, "aber der Wetterbericht ist ja nicht so schlecht."

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