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Raich glaubt an seine Chance im Gesamtweltcup © APA (Hochmuth)

Benjamin Raich, Österreichs bester und verlässlichster alpiner Skirennläufer der vergangenen Jahre, wartet seit der Super

Benjamin Raich, Österreichs bester und verlässlichster alpiner Skirennläufer der vergangenen Jahre, wartet seit der Super Kombination am im Dezember 2009 in Val d'Isere auf seinen nächsten Sieg. In Wengen erklärte der 32-jährige Tiroler nun, warum er bisher in der laufenden WM-Saison unter seinem Wert geschlagen worden und dass im Hinblick auf den Gesamtweltcup noch nichts verloren ist.

Der Gesamtweltcupsieger 2005/06 fiel zuletzt im Slalom- und Riesentorlauf aus der Startgruppe der Top-7. "Da ist viel zusammengekommen. Natürlich habe ich mir am Anfang auch gesagt: 'Sag einmal, gibt es das?'. Aber ich kann auch mit Nummer zehn ganz vorne mitmischen", sagte Raich. Die lange sieglose Zeit erklärt er so: "Ich bin sicher auch ein bisserl unter meinem Wert geschlagen worden bis jetzt. Die Form hat über die ganze Zeit gestimmt, aber es ist immer etwas dazwischengekommen. Ich denke, dass sich das ändern wird."

Erzwingen will der sympathische Technikspezialist aber nichts: "Man muss immer das fahren, was man kann und darf es nicht mit der Brechstange versuchen. Ich bin überzeugt, dass es wieder passen wird." Im Gesamtweltcup liegt Raich derzeit als Sechster 160 Punkte hinter dem führenden Kroaten Ivica Kostelic, glaubt aber trotzdem an seine Chance. "Ich muss sicher extrem stark fahren, sonst wird es schwer. Kostelic ist normalerweise ein konstanter Fahrer, jetz kommen auch seine Rennen, wo er sicher Punkte machen wird.. Aber natürlich habe ich auch meine Möglichkeiten, die Saison ist lang. Wenn ich meine Möglichkeiten habe, muss ich zuschlagen."

Die Spitze liegt eng beisammen wie selten zuvor. In der laufenden Saison gab es bereits elf verschiedene Sieger. Raich: "Was zeigt uns das? Dass es eine sehr große Dichte gibt. Es muss alles perfekt zusammenpassen, sonst hast du keine Chance."

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