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Das Österreicher-Duo mit Mainz derzeit Zweiter © APA (EXPA)

Mit dem Geist von Barcelona starten die "Mainzer" Christian Fuchs und Andreas Ivanschitz am Samstag (15.30 Uhr) auswärts gegen

Mit dem Geist von Barcelona starten die "Mainzer" Christian Fuchs und Andreas Ivanschitz am Samstag (15.30 Uhr) auswärts gegen den Tabellenvorletzten VfB Stuttgart in die zweite Saisonhälfte der deutschen Fußball-Bundesliga. "Vielleicht können wir den Barca-Mythos nutzen", sagte Fuchs mit einem Augenzwinkern, nachdem sich die Rheinhessen auf dem alten Barca-Trainingsgelände vorbereitet hatten.

Der Niederösterreicher warnte jedoch gleichzeitig davor, die nur auf dem vorletzten Tabellenplatz darbenden Schwaben zu unterschützen. "Sie wurden im Herbst unter ihrem Wert geschlagen", appellierte er und wies darauf hin, dass die Gastgeber gegen seine Mainzer noch kein Ligaheimspiel (3 Siege/1 Remis) verloren haben. Zu Saisonbeginn waren Fuchs und Co mit einem 2:0 daheim gegen den VfB gestartet.

Fuchs ist übrigens der "fleißigste" ÖFB-Legionär, er hat 16 von 17 Partien bestritten und dabei fünf Assists verzeichnet. Er verpasste lediglich das 2:0 in Bremen gegen Werder wegen einer Grippe. Derzeit fühlt sich der ÖFB-Teamkapitän zu "100 Prozent fit", er hat alle Einheiten ohne Probleme mitgemacht. Als Saisonziel nennt der 24-Jährige das Erreichen eines internationalen Startplatzes. "Die Fans würden ausflippen - das würde ich gern miterleben", sagte der Verteidiger.

"Unser Motto, nur von Spiel zu Spiel zu denken, hat sich bewährt. Wir wollen einfach die positive Stimmung vom Herbst ins Frühjahr nehmen", sagte Ivanschitz, der auf "Biegen und Brechen" kämpfende Stuttgarter erwartet. Körperlich fühlt sich der Burgenländer topfit, sein Hunger nach mehr Spielpraxis ist groß. "Ich will den Trainer mit starken Leistungen zwingen mich aufzustellen - und mich in jedem Training und Match anbieten", sprüht er vor Energie.

Wie die zweitplatzierten Mainzer befindet ist auch Emanuel Pogatetz mit Hannover 96 derzeit als Tabellenvierter in den Europacup-Rängen. Er ist am Sonntag in Frankfurt gegen Eintracht im Einsatz. Der Steirer bekommt es dabei auch mit Theofanis Gekas, der mit 14 Toren die Schützenliste anführt, zu tun. "Wir müssen ihn schon bei der Ballannahme stören, sonst hat er Vorteile Mann gegen Mann", beschwor 96-Trainer Mirko Slomka Pogatetz und Co.

Während Pogatetz elf Liga-Spiele und einen Assist auf dem Konto hat, kam Rubin Okotie wegen einiger Verletzungen im Herbst nur zu einem Ein-Minuten-Einsatz. Verständlich, dass der nun fitte Ex-Austrianer auf sein "echtes" Debüt brennt. "Ich werde mein erstes Bundesliga-Tor für den 1. FC Nürnberg meiner Mama widmen und all den Menschen, die in der schweren Zeit immer an mich geglaubt haben", versprach der 23-jährige Stürmer vor dem Heimspiel gegen Gladbach (Martin Stranzl).

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