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Streit in der Kabine nach Testspiel © APA (Archiv/Krug)

Das erste Testspiel von Red Bull Salzburg für die Frühjahrssaison hat zu einem heftigen Krach im Trainerteam geführt. Beim

Das erste Testspiel von Red Bull Salzburg für die Frühjahrssaison hat zu einem heftigen Krach im Trainerteam geführt. Beim 3:0-Sieg gegen Grasshoppers Zürich im Trainingslager in Belek am Montag gab es Streit zwischen Cheftrainer Huub Stevens und seinem Co-Trainer Eddy Achterberg, der in der Kabine fortgesetzt wurde und damit endete, dass Achterberg am Dienstag nach Hause geschickt wurde.

Stevens wollte den Grund der lautstarken Diskussion nicht nennen, angeblich sollen sich die beiden Niederländer wegen eines Freistoßes nicht einig gewesen sein. "Das bleibt intern", erklärte Stevens gegenüber der APA, stellte aber klar: "Wir hatten keinen Streit, sondern es gab eine Meinungsverschiedenheit."

Medienberichte, wonach es in der Kabine sogar zu einer Schlägerei gekommen sein soll, bei der auch Blut geflossen sein soll, wurden von Club und Trainer dementiert. "Es hat überhaupt nichts dergleichen gegeben. Es gab eine Meinungsverschiedenheit wie es schon des öfteren zwischen uns der Fall war", sagte Stevens, der wie Achterberg auch keine Anzeichen einer Schlägerei aufwies.

Achterberg wollte zu den Vorfällen keinen Kommentar abgeben, der 63-Jährige erklärte nur: "Wir sind Freunde, in guten und in schlechten Tagen." Dass die Vorfälle zu einem Ende der Zusammenarbeit mit seinem Co-Trainer führen könnten, wies Stevens von sich. "Wir werden in Salzburg wie vorher wieder ganz normal zusammen arbeiten", betonte er.

Stevens erklärte, dass er in der Nacht den Entschluss gefasst habe, Achterberg nach Hause zu schicken. "Aus zwei Gründen: Wegen der Meinungsverschiedenheit und damit er seiner Scoutingtätigkeit nachgeht", so der Cheftrainer.

Stevens wollte sich auch nicht intensiver damit beschäftigen, wie die Information über die Meinungsverschiedenheit den Weg in die Medien gefunden hat und ob es eine undichte Stelle bei den Spielern gibt.

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