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Schlierenzauer (Bild), Koch u. Loitzl wieder dabei © APA (EXPA/Juergen Feichter)

Erstmals seit dem Tournee-Finale in Bischofshofen sind die fünf Team-Olympiasieger des ÖSV wieder gemeinsam im

Erstmals seit dem Tournee-Finale in Bischofshofen sind die fünf Team-Olympiasieger des ÖSV wieder gemeinsam im Skisprung-Weltcup engagiert. Nachdem sie zuletzt pausiert hatten, sind in den drei Konkurrenzen in Zakopane ab Freitag auch Vorjahrssieger Gregor Schlierenzauer, Martin Koch und Wolfgang Loitzl wieder dabei.

Das Trio bildet mit dem überlegenen Weltcup-Spitzenreiter Thomas Morgenstern und Sapporo-Sieger Andreas Kofler - diese fünf hatten in Turin bzw. Vancouver Gold geholt - sowie Manuel Fettner und Mario Innauer das Aufgebot für Polen.

Morgenstern hat als einziger ÖSV-Springer noch keinen Saisonbewerb ausgelassen, nach 13 Podestplätzen (7-5-1) in 15 Bewerben führt er die Gesamtwertung 452 Punkte vor Kofler an. Der 24-jährige Kärntner hatte zuletzt gar nicht richtig Zeit, das neue Heim am Millstätter See zu genießen. Erst am späten Montagabend kehrte der dreifache Olympiasieger von der Japan-Reise zurück, am Dienstag stand er um 9 Uhr früh schon wieder in der Kraftkammer. "Wer rastet, der rostet", schrieb Morgenstern auf seiner Website.

Derzeit hat der Ex-Weltcupsieger nicht die Absicht, eine Pause einzulegen. "Seit der Tournee war ich gerade einmal drei volle Tage zu Hause. Auf der anderen Seite arbeiten wir das ganze Jahr auf diese Zeit hin, und dann kannst du so ein Programm auch durchziehen", erklärte Morgenstern und freut sich wie seine Kollegen auf eines der stimmungsvollsten Wochenenden der Saison.

So wie Morgenstern sind derzeit auch Kofler und Fettner (er gewann im Vorjahr in Zakopane zwei Kontinentalcup-Bewerbe) sehr gut in Form. Und auch ihre drei Kollegen wollen wieder Erfolgserlebnisse im Weltcup. Loitzl und Harrachov-Sieger Koch haben zuletzt regeneriert, mit Co-Trainer Alexander Diess aber auch ein Training auf der eigens präparierten Schanze in Hinzenbach absolviert. Schlierenzauer hat bei Sprüngen in Seefeld an seiner Form gefeilt.

Von dem verletzt gewesenen Ex-Skiflug-Weltmeister, der mit dem fünften Platz in Harrachov seine beste Saison-Platzierung erreicht hatte, darf man bei der Rückkehr auf die großen Schanzen in Zakopane, Willingen, Klingenthal, Oberstdorf und Vikersund (alle noch vor der WM in Oslo) eine weitere Steigerung erwarten. In Zakopane hat der 21-Jährige im Vorjahr beide Bewerbe gewonnen und auch in den zwei Jahren davor jeweils einen Sieg gefeiert.

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