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Halbleere Stadien prägen das Bild © APA (epa)

Ein paar Fahnen mit dem Aufdruck "Asien Cup" wehen hier und da in den Straßen von Doha. Aber Menschen in bunten Nationaltrikots?

Ein paar Fahnen mit dem Aufdruck "Asien Cup" wehen hier und da in den Straßen von Doha. Aber Menschen in bunten Nationaltrikots? Autokorsos? Feiernde Fußball-Fans? Fehlanzeige. Das wichtigste Fußball-Turnier Asiens gilt als erster Probelauf für Katar im Hinblick auf seine Rolle als WM-Gastgeber 2022.

Nach der Gruppenphase steht aber bereits fest, dass es in den kommenden elf Jahren noch extrem viel zu tun gibt, damit das Emirat, das kleiner als Oberösterreich ist, WM-Reife erhält. Sorgen bereitet vor allem die fehlende Fußball-Euphorie in dem nur 1,281 Millionen Einwohner zählenden Wüstenstaat. Die Stadien waren in der Gruppenphase oft halbleer, nicht eine einzige Partie war ausverkauft.

Selbst im nur 12.000 Zuschauer fassenden Qatar SC Stadion waren freie Plätze zu finden. Für die Partie zwischen Japan und Saudi-Arabien wurde die offizielle Besucherzahl zwar mit 2.000 angegeben, im Stadion waren aber nur knapp 600 Menschen. Ein Vertreter aus dem Turnierstab erklärte die Diskrepanz damit, dass die Zahlen auf Grundlage der verkauften Tickets ermittelt würden - offenbar kommt aber nicht jeder ins Stadion, der sich auch eine Karte gekauft hat.

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