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Hat bereits vier Kreuzbandrisse hinter sich © APA (Hochmuth)

Hans Grugger wurde immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. 1998 erlitt er im Training für seine erste Europacup-Abfahrt

Hans Grugger wurde immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. 1998 erlitt er im Training für seine erste Europacup-Abfahrt in Zauchensee den ersten Kreuzbandriss. 2000 schnitt ihm ein Ski den Nacken auf, 2005 hatte er sich in Bormio eine Hüftluxation zugezogen.

2007 folgten zwischen April (Testfahrten) und November (Kurz-Comeback in Lake Louise) die Kreuzbandrisse Nummer zwei und drei, im Jänner 2009 folgte wenige Tage vor der erneut geplanten Weltcup-Rückkehr der vierte.

Sein Comeback gab Grugger im November 2009 in Lake Louise, seitdem fuhr er wieder viermal in die Top Ten (2010 Fünfter Garmisch, 2010 Sechster Kitzbühel). In einem Interview mit der APA hatte Speed-Trainer Andreas Evers am Mittwochabend über Grugger gemeint: "Er wird im Moment noch ein bisserl unter seinem Wert geschlagen, es ist halt auch schwierig, die vergangene Saison war die erste, in der er wieder durchgefahren ist. Wenn er fit bleibt, bin ich mir sicher, dass wir mit dem Hans in Zukunft noch viel Freude haben werden."

Fit zu bleiben war Grugger nicht vergönnt. Dabei hatte sich der Athlet im Vorfeld so auf das Antreten in Kitzbühel gefreut und gemeint: "Besonders der Super-G mit dem neuen Starthang und den neuen lässigen Kurven wird ganz toll. Wenn ich in die Top Ten komme, ist das für mich ein Erfolg."

Das Training endete für Grugger am Donnerstag in der Mausefalle. Der Sprung geht heuer besonders weit, die Läufer schilderten im Zielraum, dass man mit hohen Tempo hinkomme und weniger Vorbereitungszeit darauf habe. "Hans wollte Gas geben, der kleinste Fehler ist da oben fatal", betonte der Kärntner Olympiasieger Fritz Strobl, der seine Karriere im März 2007 beendet hat, aber noch immer den Streckenrekord (1:51,58 Minuten/1997) auf der Streif hält.

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