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Raich fährt um einen WM-Startplatz © APA (epa)

In Anbetracht des schweren Sturzes von Hans Grugger und dessen noch unklaren Gesundheitszustandes war am Donnerstag der Gedanke

In Anbetracht des schweren Sturzes von Hans Grugger und dessen noch unklaren Gesundheitszustandes war am Donnerstag der Gedanke an den Weltcup-Super-G am Freitag auf der Kitzbüheler Streif in weite Ferne gerückt. Es ist das vorletzte Rennen dieser Disziplin vor der WM im Februar in Garmisch-Partenkirchen, auch im österreichischen Team sind die Fronten noch lange nicht geklärt.

Michael Walchhofer (Gröden) und Georg Streitberger (Beaver Creek) haben zwei der bisherigen drei Rennen gewonnen, Romed Baumann kam als Dritter einmal auf das Podest und wurde zudem Fünfter. Neben dem Trio landeten Benjamin Raich (4.,8.), Mario Scheiber (4.,5.), Klaus Kröll (10.) und Stephan Görgl (10.) in den Top Ten. Speedtrainer Andreas Evers freut sich über das große Angebot an potenziellen WM-Teilnehmern und legte die Latte hoch. "Ich hoffe, dass im Super-G ein Stockerl notwendig sein wird, um bei der WM dabei zu sein. Wir haben ja schon drei, die auf dem Stockerl waren", sagte Evers, der anmerkte, dass die Entscheidung erst nach dem letzten Super-G in Hinterstoder fallen wird. "Das ist wahrscheinlich einer der selektivsten Super-G, die wir haben. Das Gelände gibt sehr viel her."

Zum Qualifikationsdruck meinte Evers, dass jeder Läufer selbst wisse und einschätzen könne, was er im Vorfeld für eine Leistung bringen müsse, damit er dabei sei: "Es stellt sich eh jeder selbst auf." Im Vorjahr hat der Schweizer Didier Cuche den Super-G in Kitzbühel gewonnen und dem Sieg auch einen Triumph in der Abfahrt folgen lassen. Auf Platz zwei landete Walchhofer, der aktuelle Führende im Super-G-Weltcup, vor seinem Landsmann Streitberger. Das Duo gewann heuer bereits je ein Rennen, dritter Saisonsieger ist der Schweizer Tobias Grünenfelder (Lake Louise).

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