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Bent wechselte um 21,3 Millionen Euro zu Villa © APA (epa)

In der englischen Fußball-Premier-League steigt am Samstag ein doppeltes Städteduell zwischen Manchester und Birmingham.

In der englischen Fußball-Premier-League steigt am Samstag ein doppeltes Städteduell zwischen Manchester und Birmingham. Zunächst trifft Spitzenreiter Manchester United im Old Trafford auf Birmingham City, kurz danach empfängt Aston Villa den Tabellenzweiten Manchester City und hofft dabei auf ein erfolgreiches Debüt von Darren Bent.

Der Goalgetter wurde vor wenigen Tagen um die Club-Rekordablöse von 18 Millionen Pfund (21,3 Mio. Euro) von Sunderland geholt und will gleich gegen die "Citizens" beweisen, dass er sein Geld wert ist. "Villa hat großes Vertrauen in mich. Darauf bin ich stolz. Nun möchte ich helfen, den Verein von den unteren Rängen wegzubringen", erklärte der englische Internationale, dessen neuer Arbeitgeber als 17. nur dank der höheren Anzahl von geschossenen Toren vor einem Abstiegsplatz liegt.

ManCity hingegen trennt nur die schlechtere Tordifferenz von der Spitze. Allerdings hat die Mannschaft von Roberto Mancini auch zwei Spiele mehr ausgetragen als Tabellenführer Manchester United, der trotz oft durchwachsener Leistungen in der Liga noch immer ungeschlagen ist. "Wenn man während einer Saison nicht immer gut war, ist es auch egal, so lange man am Ende vorne ist", analysierte Mittelfeldspieler Michael Carrick.

Neben den Clubs aus Manchester haben aber auch drei Vereine aus London noch ein Wörtchen um den Titel mitzureden. Arsenal, nach Verlustpunkten gerechnet fünf Zähler hinter ManUnited, steht daheim gegen Wigan vor einem Pflichtsieg. Um für die anstehenden Aufgaben in Premier League und Champions League gerüstet zu sein, suchen die "Gunners" nach einem Innenverteidiger und dürften in Bolton fündig geworden sein - die Verpflichtung von Gary Cahill scheint nur noch Formsache zu sein.

Der Tabellenvierte Chelsea auswärts gegen Bolton und der Fünfte Tottenham in Newcastle benötigen dringen drei Punkte, um ihre kleine Titelchance am Leben zu erhalten. Liverpools Meisterträume sind längst vorbei, für die auf Rang 13 liegenden "Reds" geht es in Wolverhampton um den ersten Sieg unter Neo-Coach Kenny Dalglish nach drei erfolglosen Versuchen.

Paul Scharner hofft mit West Bromwich auswärts gegen die Blackburn Rovers auf wichtige Punkte im Abstiegskampf. Für die öffentliche Kritik an seinen Club-Kollegen unmittelbar vor dem 3:2 gegen Blackpool vor einer Woche hat der ÖFB-Teamspieler keine Konsequenzen zu erwarten. "Es wird keine Sanktionen geben", betonte Trainer Roberto di Matteo, der über die Scharner-Aktion jedoch alles andere als erfreut war. "Ich mag Spieler, die ihre Meinung vertreten. Aber man muss wissen, ob man es öffentlich oder intern tut."

Bei seinen Mitspielern hat Scharner durch seine Aussagen offensichtlich keine neuen Freunde gewonnen. "Es ist enttäuschend, dass er diese Kommentare in der Presse abgegeben hat und nicht zu uns gesagt hat. Wahrscheinlich glaubte er, damit eine Reaktion zu erreichen. Wenn er damit glücklich ist, ist es gut", meinte Mittelfeldspieler Chris Brunt.

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