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Jürgen Klopp bringt nichts aus der Ruhe © dpa

Für die Konkurrenz ist der Titelkampf in der deutschen Fußball-Bundesliga bereits entschieden, für Jürgen Klopp jedoch noch

Für die Konkurrenz ist der Titelkampf in der deutschen Fußball-Bundesliga bereits entschieden, für Jürgen Klopp jedoch noch immer offen. Trotz der komfortablen Tabellenführung von zwölf Punkten bleibt der Trainer von Borussia Dortmund zurückhaltend. Die euphorischen Kommentare über den famosen Rückrunden-Start des BVB bei Verfolger Bayer Leverkusen (3:1) hält er für übertrieben.

"Ich habe nicht eine Sekunde das Gefühl, dass wir die Sterne vom Himmel spielen. Vom perfekten Spiel sind wir noch weit entfernt", sagte der Coach vor dem Heimspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart. Beim Vorletzten dürfte für Martin Harnik trotz seines Siegestreffers gegen Mainz am vergangenen Wochenende wieder nur ein Platz auf der Ersatzbank reserviert sein.

Trainer Bruno Labbadia wird den ÖFB-Teamstürmer auch aufgrund leichter körperlicher Beschwerden wohl erst im Laufe der Partie bringen und dann auf jene Joker-Qualitäten hoffen, die Harnik im Saisonverlauf schon oft bewiesen hat. Als Einwechselspieler brachte es der 23-Jährige bereits auf acht Treffer.

Doch nicht nur Harnik sorgt beim BVB für Sorgenfalten - die Dortmunder haben auch mit Personalproblemen zu kämpfen. Sven Bender, Shinji Kagawa und möglicherweise auch Mario Götze fallen aus. Dennoch spricht kein Verfolger mehr von einer Aufholjagd.

Selbst beim ansonsten schlagzeilenträchtigen FC Bayern ging es in den vergangenen Tagen verhältnismäßig ruhig zu. Angesichts des Rückstandes von 16 Punkten auf den BVB hat auch der Rekordmeister kapituliert: "Im Moment denke ich nicht an den Rathausbalkon, sondern an den zweiten Platz", bekannte DFB-Nationalspieler Thomas Müller.

Nach dem enttäuschenden 1:1 in der Vorwoche in Wolfsburg gilt die Rückkehr in die Champions League als vorrangiges Ziel. Auch ohne die verletzten Franck Ribery, Ivica Olic und Toni Kroos will der Double-Gewinner des Vorjahres laut Müller eine "kleine Revanche" für das 0:2 im "Hinspiel" gegen Kaiserslautern nehmen. Die Pfälzer müssen in der Allianz Arena unter anderem auf den verletzten Clemens Walch verzichten, Erwin Hoffer wird trotz der Sperre von Goalgetter Srdjan Lakic nicht beginnen.

Ebenfalls auf der Ersatzbank werden der Nürnberger Rubin Okotie in Freiburg und der Mainzer Andreas Ivanschitz daheim gegen Wolfsburg sitzen. Christian Fuchs hingegen zählt bei Mainz zur Stammformation, so wie David Alaba und Andreas Ibertsberger beim Heimspiel von Hoffenheim gegen St. Pauli, Martin Stranzl bei Mönchengladbach vor eigenem Publikum gegen Leverkusen, Emanuel Pogatetz bei Hannover 96 in der AWD-Arena gegen Schalke 04 und Marko Arnautovic bei Werder Bremen in Köln. Sein Clubkollege Sebastian Prödl fehlt wegen einer Gelb-Sperre.

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