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Kürzlich erhob der "Stern" Manipulations-Vorwürfe © APA (dpa/Archiv)

Auch der FC St. Pauli soll in den aktuellen Fußball-Wettskandal involviert sein. Spieler des damaligen Zweitligisten sollen im

Auch der FC St. Pauli soll in den aktuellen Fußball-Wettskandal involviert sein. Spieler des damaligen Zweitligisten sollen im Jahr 2008 drei Partien manipuliert haben. Das berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe am Montag unter Berufung auf Aussagen des Wettpaten Marijo C. in einem Polizeiverhör in Bochum.

Vor dem Bochumer Landgericht soll am 24. Februar der Prozess gegen C. sowie fünf weitere Mitglieder seiner Bande beginnen. Laut Aussagen von C. sollen insgesamt fünf Spieler des mittlerweile aufgestiegenen FC St. Pauli in die Schiebungen involviert gewesen sein. Betroffen sollen die Partien gegen Alemannia Aachen am 11. Mai 2008 (0:2) sowie zwei Auswärtsspiele gegen den FSV Mainz am 18. Mai 2008 (1:5) und am 23. November 2008 (2:2) gewesen sein. C. soll laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Bochum, die Ende Dezember fertiggestellt worden war, von Juni 2008 bis November 2009 europaweit insgesamt 46 Spiele verschoben haben.

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