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Kostelic soll sich über Sicherheit beschwert haben © APA (Schneider)

Der Internationale Skiverband (FIS) wird Aussagen des kroatischen Skirennläufers Ivica Kostelic überprüfen, die dieser in

Der Internationale Skiverband (FIS) wird Aussagen des kroatischen Skirennläufers Ivica Kostelic überprüfen, die dieser in Kitzbühel getätigt haben soll. "Ihr wisst genau, wie heute die ganzen Head-Lettern waren. Dass die FIS wartet, bis etwas passiert, dass Leute sterben und so weiter, da werden wir den Wortlaut der genauen Aussagen überprüfen", sagte FIS-Renndirektor Günter Hujara.

Sollten Aussagen in diese Richtung gefallen sein, werde die FIS handeln. "Die Jury oder das OK wird sich keiner kriminellen Handlung beschuldigen lassen", sagte der Deutsche Hujara. Sanktion wäre eine Strafe von 5.000 Schweizer Franken (3.842 Euro) wegen unsportlichen Verhaltens sowie eine Ermittlung: "Der, der betroffen ist, muss ja auch die Schutzwirkung des Rechts für sich in Anspruch nehmen. Das mache ich knallhart." Hujara werde sich jetzt die Aufzeichnung der Pressekonferenz ansehen. "Wenn er nichts gesagt, wofür er er sich zu entschuldigen hat, braucht er auch nichts befürchten."

Kostelic hatte in der Pressekonferenz nach dem Super-G-Sieg u.a. gesagt: "Als Senna in Imola gegen die Mauer krachte, hat es ein Erdbeben in der FIA gegeben und alles wurde geändert. Bei uns bleibt sogar der Sprung, bei dem ein schrecklicher Unfall passiert, gleich." Hans Grugger war am Donnerstag im Abfahrtstraining am Mausefallen-Sprung schwer gestürzt. Der Sprung war nicht verrändert worden, laut Hujara hätte kein Trainer dies gefordert. Das Samstag-Rennen hätte gezeigt, dass die Entscheidung richtig gewesen sei.

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