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Das Ex-Rapid-Duo tritt nun gegeneinander an © APA (Archiv/Diener)

Bei Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid waren sie ein erfolgreiches Sturm-Duo, am Mittwoch (19.00 Uhr) treffen sie als

Bei Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid waren sie ein erfolgreiches Sturm-Duo, am Mittwoch (19.00 Uhr) treffen sie als Gegner aufeinander. Der Zweitligist MSV Duisburg empfängt im Viertelfinale des DFB-Cups mit Stefan Maierhofer den Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern mit Erwin Hoffer.

Während Maierhofer seinen Platz im Team des Tabellendritten und Aufstiegsaspiranten sicher hat, muss sich Hoffer beim FCK mit der "Jokerrolle" begnügen. Die Duisburger planen auch ohne ihren verletzten Kapitän Srdjan Baljak im Cup die nächste Überraschung, im Achtelfinale hatten die "Zebras" bereits den 1. FC Köln ausgeschaltet. Gefragt sind vor allem auch die Sturmqualitäten des 2,02 Meter großen Maierhofer, der gegen Köln eines seiner drei Cup-Tore geschossen hat und insgesamt schon bei zehn Saisontoren (sieben in der Liga) hält.

"Wir haben uns dieses Spiel verdient. Und wir wollen nicht, dass es unser Endspiel ist. Wir sind gewappnet", betonte Duisburg-Coach Milan Sasic. Genauso wie für Maierhofer ist es auch für den 52-jährigen Sasic ein besonderes Duell, hatte er doch die "Lauterer" vor rund drei Jahren vor dem Absturz in die Drittklassigkeit bewahrt. Kaiserslautern will sich für die 1:5-Ligaschlappe auswärts gegen Bayern München rehabilitieren. Clemens Walch fehlt bei den Gästen weiterhin verletzungsbedingt.

1899 Hoffenheim gastiert mit Energie Cottbus ebenfalls bei einem Zweitligisten. David Alaba, der seinem neuen Club zuletzt in der Meisterschaft mit seinem Treffer zum 2:2 gegen St. Pauli einen Punkt gerettet hatte, und Andreas Ibertsberger stehen voraussichtlich in der Startformation der Elf von Trainer Marco Pezzaiouli. Die Hoffenheimer sind gewarnt, haben die Cottbuser, für die der Ex-Innsbrucker Markus Obernosterer noch kein einziges Saisonspiel bestritten hat, doch im laufenden Bewerb schon Freiburg und Wolfsburg eliminiert.

Im dritten Mittwoch-Duell eines Zweitligisten mit einem Bundesligisten fordert Alemannia Aachen den FC Bayern München. Der Titelverteidiger hat keine guten Erinnerungen an den Viertelfinal-Gegner: 2004 und 2006 war gegen die Aachener jeweils Endstation. "Wir müssen das schaffen", sagte Trainer Louis van Gaal. Bayerns niederländischer Topstar Arjen Robben ist ebenso erkrankt wie Daniel van Buyten. Abwehrspieler Diego Contento fällt wegen einer Rückenverletzung definitiv aus.

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