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Sanktionen werden nicht ausgeschlossen © APA (Archiv/epa)

Die FIFA hat der Ukraine mit dem Ausschluss aus dem Weltfußballverband gedroht. Sollte der Staat die Führung des Landesverband

Die FIFA hat der Ukraine mit dem Ausschluss aus dem Weltfußballverband gedroht. Sollte der Staat die Führung des Landesverband (FFU) des Co-Veranstalters der EURO 2012 ablösen, seien Sanktionen nicht ausgeschlossen, hieß es in einer Mitteilung am Dienstag.

Im Dezember hatten einige FFU-Mitglieder vergeblich versucht, Präsident Grigori Surkis des Amtes zu entheben. Surkis wird vorgeworfen, ein Naheverhältnis zu Dynamo Kiew zu haben. Der Traditionsclub wird von seinem Bruder Igor geleitet. Die Gegner von Surkis wollen nun notfalls auch mit staatlicher Hilfe dessen Ablöse erzwingen.

Wie die FIFA nun erklärte, wird eine Einmischung der Behörden in Verbandsangelegenheiten abgelehnt. "Die FIFA wünscht, dass der FFU sein derzeitiges Exekutivkomitee bis Ende der Amtszeit 2012 beibehält. Die FIFA wird im Fall einer Einmischung eine andere Führung nicht akzeptieren", stand in einem auf der FFU-Website veröffentlichten Statement.

Die FIFA-Statuten verbieten jede staatliche Einmischung in Angelegenheiten der nationalen Fußball-Verbände. Ein Ausschluss bedeutet für einen Verband unter anderem den Wegfall aller finanzieller Unterstützung sowie die Suspendierung sämtlicher Clubs und nationaler Auswahlen von allen internationalen Bewerben.

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