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Der Zuschauerandrang war gewaltig © APA (Hochmuth)

Weitgehend problemlos ist am Dienstag in Schladming die An- und Abreise der 45.000 "Nightrace"-Besucher über die Bühne

Weitgehend problemlos ist am Dienstag in Schladming die An- und Abreise der 45.000 "Nightrace"-Besucher über die Bühne gegangen. Die Polizei hatte jedoch mit Fans zu tun, die trotz Verbot bengalische Feuer in der Menge gezündet hatten. Wie so oft bei Großevents hatten auch einige zu tief ins Glas geschaut und mussten aus dem Verkehr gezogen werden.

Das Rote Kreuz versorgte 61 Besucher in den Sanitätsräumen, 23 davon mussten ins Spital, hieß es am Mittwoch. Von der Polizei war zu erfahren, dass der Nachtslalom "im Großen und Ganzen super verlaufen" sei. Mit alkoholisierten Gästen habe es ein paar Zwischenfälle gegeben und auch Verkehrsunfälle mit Blechschäden seien bei Schneefall passiert, "aber nichts Tragisches". Das Rote Kreuz Steiermark berichtete von Kreislaufkollapsen, Knochenbrüchen und Verletzungen nach Stürzen. Aber auch einzelne unterkühlte Besucher und "Alkohol-Leichen" wurden von den Sanitätern betreut. Angesichts der hohen Besucherzahl sei die benötigte Versorgung unter dem Schnitt gelegen.

Obwohl kein österreichischer Rennläufer auf dem Siegespodest stand, feierten Fans teilweise bis 6.00 Uhr früh - erst in der "Weltcupmeile" und später in einzelnen Lokalen. Besonderen Grund zum Feiern hatte der französische Botschafter Philippe Carre, der den Slalom als Gast von Landeshauptmann Franz Voves besuchte: Dieser hatte noch vor dem Rennen gemeint, dass ein Franzose gewinnen sollte, die Wahrscheinlichkeit aber nicht so hoch sei. Umso größer war dann der Jubel, als Jean-Baptiste Grange als erster Franzose der schnellste beim "Nightrace" war.

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