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Mario Scheiber beim Abtransport nach dem Sturz © APA (epa)

Der österreichische Skirennläufer Mario Scheiber hat am Freitagabend erstmals nach seinem am Donnerstag in Chamonix passierten

Der österreichische Skirennläufer Mario Scheiber hat am Freitagabend erstmals nach seinem am Donnerstag in Chamonix passierten Trainingssturz im Mont-Blanc-Krankenhaus von Sallanches Geh- und Stehversuche unternommen. Unter ärztlicher Aufsicht hat der Osttiroler alles gut geschafft. Auch die Aufwachphase beim in Kitzbühel schwer gestürzten Hans Grugger schreitet laut Ärzten weiter gut voran.

Am Samstagnachmittag sollte bei Scheiber noch eine Computertomographie durchgeführt werden, bei positivem Ergebnis danach die Überstellung in ein österreichisches Krankenhaus erfolgen. Scheiber hatte sich bei seinem Sturz auf der Weltcup-Abfahrtsstrecke unter anderem einen Bruch des rechten Schlüsselbeins und des Nasenbeins zugezogen, er fällt rund sechs Wochen und damit für die Weltmeisterschaften im Februar in Garmisch-Partenkirchen aus.

Der Aufwachprozess des schwer verletzten Skirennläufers Hans Grugger in der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie schreitet weiter gut voran. "Der Zustand des Patienten ist nach wie vor stabil, alles verläuft planmäßig und ohne Komplikationen. Die Bewegungen des Patienten werden mehr, zeitweise können erste Reaktionen auf Berührungen registriert werden. Der Patient ist aber noch nicht ansprechbar", teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Samstagvormittag in einer Aussendung mit.

Grugger war am 20. Jänner im Abfahrtstraining auf der Kitzbüheler Streif gestürzt und schwer am Kopf verletzt worden. Der 29-jährige Salzburger war sofort einer Notoperation unterzogen und danach in ein künstliches Koma versetzt worden. Seit Dienstag läuft nun die mehrere Tage dauernde Aufwachphase, in der die Medikamente langsam reduziert und die Reaktionen des Patienten genau überwacht werden.

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