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Martin Koch derzeit in Topform © APA (epa)

Mit den Rängen zwei, vier und fünf sowie dem Sieg im Teambewerb in Willingen im Gepäck sind Österreichs Skispringer zum

Mit den Rängen zwei, vier und fünf sowie dem Sieg im Teambewerb in Willingen im Gepäck sind Österreichs Skispringer zum nächsten Schauplatz der Team-Tour nach Klingenthal gereist. Die ÖSV-Equipe untermauerte am Wochenende ihre Favoritenstellung eindrucksvoll. Mit 89,8 Punkten Vorsprung auf Deutschland gehen Thomas Morgenstern und Co. nach zwei von fünf Bewerben in die zweite Station am Mittwoch.

Der zweite Rang im Teambewerb und der Einzelsieg durch Severin Freund wird der Atmosphäre der ausschließlich auf deutschem Boden ausgetragenen Tour wohl guttun. In den ausständigen Einzelbewerben in der Vogtland-Arena von Klingenthal und in Oberstdorf (Skifliegen) werden ja wieder die jeweils zwei besten Athleten der Gesamtwertung zugezählt. Die Chance für die ÖSV-Adler, am Sonntag in Oberstdorf nach dem zweiten Mannschaftsbewerb dieser Serie wie im Vorjahr den 100.000-Euro-Siegerscheck einzustreifen, sind freilich sehr groß.

Wie dieser übrigens im Fall eines neuerlichen Sieges aufgeteilt wird, darüber hat man sich im ÖSV-Team noch keine Gedanken gemacht. Vor zwei Jahren, bei der Premiere dieses noch jungen Bewerbes, hatte man sich vorher einen Schlüssel überlegt - und dann hatte Norwegen die Premiere gewonnen. Bei der zweiten Auflage haben die Sportler nach dem gewonnenen Titel selbst die Aufteilung vorgenommen, und dabei nicht nur sich selbst, sondern auch vielen Betreuern einen Teil des Preisgeldkuchens zukommen lassen. Die Titelverteidiger werden im Falle eines Gesamtsieges daher auch heuer wieder erst danach darüber sprechen.

"Klingenthal war eine Schanze, die der Thomas öfters ein bisserl gemieden hat. Im Sommer ist er dort Zweiter geworden", weiß Cheftrainer Alexander Pointner, der freilich auch auf den wieder erstarkten Gregor Schlierenzauer hofft. "Es ist die Heimschanze von Gregor, der schon so oft dort gewonnen hat, dass er Ehrenklub-Mitglied geworden ist. Da ist eine spezielle Verbindung da."

Schließlich traut Pointner auch Martin Koch gerade auf dieser "Fliegerschanze" einiges zu. "Wenn ich mir die Schanze und die Charakteristik anschaue, schaut es ganz danach aus, dass es auch ihm ganz gut liegen müsste." Das sieht auch Koch so: "Mit meinen Erfolgen in der Tasche kann ich locker und ohne Angst an jede Aufgabe herangehen. Ich werde versuchen, mein Potenzial auszuschöpfen, ohne dabei zu sehr auf das Ergebnis zu schielen."

Neben den drei Genannten sind auch wieder Andreas Kofler, Wolfgang Loitzl und Manuel Fettner am Start, dieses Sextett wird aller Voraussicht nach auch am 22. Februar die Reise zu den Nordischen Weltmeisterschaften nach Oslo antreten wie Pointner am Sonntag gegenüber der APA andeutete. Ob diese Athleten auch das restliche Weltcup-Programm bis zur WM voll mitmachen, ließ er offen. "Derzeit ist jeder voll im Saft und voll motiviert, dann soll man die Feste feiern wie sie kommen."

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