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Die Römer erhalten neuen Eigentümer © APA (Archiv/epa)

Die Bank Austria-Mutter UniCredit trennt sich vom italienischen Fußball-Erstligisten AS Roma, an dem sie seit dem vergangenen

Die Bank Austria-Mutter UniCredit trennt sich vom italienischen Fußball-Erstligisten AS Roma, an dem sie seit dem vergangenen Sommer die Mehrheit hält. Ein Bündnis von US-Unternehmern unter der Führung des italo-amerikanischen Industriellen Thomas Di Benedetto will den Ex-Club von Herbert Prohaska und Michael Konsel kaufen.

Di Benedetto reichte UniCredit ein verbindliches Angebot ein. Auch der Pharma-Unternehmer Giampaolo Angelucci legte UniCredit eine bindende Offerte vor. Als dritter Interessent gilt der Fonds Abu Dhabi Aabar, der zu UniCredit-Aktionären zählt, berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" am Montag.

Das US-Bündnis gilt als Favorit im Rennen um die Übernahme des Clubs, der 17 Jahre lang im Besitz der römischen Unternehmerfamilie Sensi gestanden war. Im Juli hatte die Familie Sensi die Mehrheit des schwerverschuldeten Vereins an die Gläubigerbank UniCredit übergeben. Am Freitag will die UniCredit-Bank bekannt geben, an wen sie den Club verkaufen wird, dessen Wert auf rund 200 Millionen Euro geschätzt wird.

In den vergangenen 17 Jahren wurde Roma einmal italienischer Meister, sechsmal Vize-Meister und fünfmal italienischer Cup-Sieger. Außerdem gewann der Verein den italienischen Supercup und schaffte es viermal bis ins Viertelfinale der Champions League. Die Erfolge sind umso höher einzuschätzen, weil der Verein im Gegensatz zu den reichen Konkurrenten Juventus Turin sowie Inter und AC Milan nur über begrenzte Finanzmittel verfügte.

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