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Harnik traf nicht ins leere Tor © APA (epa)

Fünfmal hat Martin Harnik den VfB Stuttgart in dieser Saison schon gerettet. Er schoss nach seiner Einwechselung jeweils

Fünfmal hat Martin Harnik den VfB Stuttgart in dieser Saison schon gerettet. Er schoss nach seiner Einwechselung jeweils entscheidende Tore in der deutschen Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Europa League. Bei der 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg stach aber auch der "Superjoker" nicht mehr. Vier Minuten vor Schluss schoss Harnik den Ball aus vier Metern an die Stange und nicht ins leere Tor.

Statt zum Retter wurde der 23-Jährige am Sonntag zum Sinnbild dafür, dass beim VfB derzeit aber auch gar nichts klappt. Harnik selbst vergrub sein Gesicht unmittelbar nach dem Fehlschuss noch in seinen Handschuhen, meinte später aber auch: "Ich verfalle jetzt nicht in Selbstmitleid. Ich habe auch schon andere Chancen vergeben. Das muss man abhaken." Mitspieler Christian Gentner gab dem ÖFB-Teamspieler keine Schuld an der Niederlage. "Wir können Martin keinen Vorwurf machen. Er hat uns schon viele Punkte geholt."

Harnik könnte dem VfB bald auch in einer anderen Funktion als der des Jokers hilfreich sein. Dem Tabellen-17. mangelt es aufgrund Verletzungen einiger Spieler an Dynamik und Alternativen im offensiven Mittelfeld. Stürmer Harnik fühlt sich dort auch nicht so richtig wohl. Er hätte dort aber vielleicht bessere Chancen, endlich häufiger von Beginn an zu spielen.

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