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Rummenigge: Van Gaal von Vergnügungssteuer befreit © APA (dpa/Archiv)

Angesichts des anhaltenden Wirbels beim FC Bayern München hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ein Machtwort gesprochen und

Angesichts des anhaltenden Wirbels beim FC Bayern München hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ein Machtwort gesprochen und mehr Ruhe beim deutschen Fußball-Rekordmeister eingemahnt. "Wir sollten wie im letzten Jahr, als es auch mal Kritik gab, Geduld und Gelassenheit zeigen", betonte Rummenigge in einem Interview der "Sport Bild".

So habe er nach der jüngsten Auseinandersetzung zwischen Trainer Louis van Gaal und Sportdirektor Christian Nerlinger beide in seinem Büro aufgefordert, "harmonisch, loyal und gut miteinander" auszukommen. "Er hat unser Vertrauen", betonte Rummenigge mit Blick auf Trainer Van Gaal.

"Ich wusste im Mai 2009, als wir ihn verpflichteten, dass Van Gaal als Mensch nicht immer vergnügungssteuerpflichtig ist. Wir wussten, dass er seine Ecken und Kanten hat." Unterdessen erneuerte der frühere Bayern-Torjäger Luca Toni seine Kritik am Niederländer. "Er behandelt Spieler wie austauschbare Objekte", klagte der 33-jährige Italiener gegenüber der "Sport Bild".

Einen anderen Streitfall legten die Bayern am Mittwoch bei. Nach monatelangem Tauziehen mit dem niederländischen Fußball-Verband KNVB im "Fall Robben" haben beide Seiten vereinbart, am 22. Mai ein Freundschaftsspiel in München zu bestreiten. "Es ist gut für die Fußballfamilie, dass wir eine faire und zufriedenstellende Lösung gefunden haben", meinte Rummenigge. Robben hatte nach seinem WM-Einsatz verletzt im Herbst kein einziges Spiel für den FC Bayern absolvieren können.

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