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Marlies Schild ist im Slalom fix dabei © APA (Archiv/epa)

2008 war gegen Sturmtief Emma kein Ankommen. Heuer hoffen die Organisatoren des Damen-Weltcups in Zwiesel mit dem Tausch von

2008 war gegen Sturmtief Emma kein Ankommen. Heuer hoffen die Organisatoren des Damen-Weltcups in Zwiesel mit dem Tausch von Slalom und Riesentorlauf dem prognostizierten Wind ein Schnippchen zu schlagen und beide Rennen durchführen zu können. Nach der Absage der Technikrennen in Maribor liegt der letzte Riesentorlauf am Semmering lange zurück.

Österreichs Team für die kommenden Dienstag beginnende WM in Garmisch muss erst fixiert werden, im Slalom ist fast alles geregelt. Marlies Schild als vierfache Saisonsiegerin, Kathrin Zettel und Nicole Hosp sind Fixstarterinnen für den WM-Slalom, den vierten Startplatz werden die Salzburgerinnen Michaela Kirchgasser und Bernadette Schild untereinander ausmachen. Mit dem Ausfall zuletzt beim Heimrennen in Flachau hat die 29-jährige Marlies Schild die Führung im Disziplinweltcup an die siegreiche Deutsche Maria Riesch verloren, die nun zwanzig Zähler mehr auf dem Konto hat als ihre erste Verfolgerin und die punktegleiche Finnin Tanja Poutiainen.

Spannend wird es für die ältere Schild-Schwester aber auch am Samstag, im Riesentorlauf kämpft sie noch um ein Ticket für die Welttitelkämpfe. Acht ÖSV-Läuferinnen dürfen mit einem Antreten im WM-Rennen spekulieren, doch haben Elisabeth Görgl, Kathrin Zettel und Andrea Fischbacher mit jeweils zwei Top-Ten-Plätzen vor dem Entscheidungsrennen im Bayrischen Wald einen Bonus auf der Habenseite.

Das bestätigte auch Techniktrainer Günter Obkircher. "Wir haben noch keine Läuferin für die WM fixiert, aber drei haben schon ihre Ergebnisse in der Tasche", sagte der Tiroler. Neben Schild hoffen Stefanie Köhle, Michaela Kirchgasser, Hosp und Margret Altacher auf die Nominierung für den WM-Riesentorlauf.

Topfavoritin im Zwiesel-Rennen ist die Französin Tessa Worley, die in Aspen, St. Moritz und auf dem Semmering gewonnen hat. In ihrem Heimrennen vor der Heim-WM wollen natürlich auch die Deutschen auftrumpfen, Maria Riesch und Olympiasiegerin Victoria Rebensburg sind fit, Weltmeisterin Kathrin Hölzl muss bei der WM-Generalprobe allerdings wegen Rückenproblemen passen.

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