vergrößernverkleinern
Walchhofer fährt seine letzte WM © APA (Archiv/epa)

Die Weltcup-Rennen am Samstag (Super-G) und Sonntag (Riesentorlauf) in Hinterstoder sind für die alpinen Ski-Herren die letzte

Die Weltcup-Rennen am Samstag (Super-G) und Sonntag (Riesentorlauf) in Hinterstoder sind für die alpinen Ski-Herren die letzte Chance auf Tickets für die WM in Garmisch-Partenkirchen. Im österreichischen Team wurden durch das Verletzungspech die Karten neu gemischt. Mit Hans Grugger, Mario Scheiber und Georg Streitberger sind in den Speed-Bewerben potenzielle Medaillenkandidaten abhandengekommen.

Mit den zur Verfügung stehenden Startplätzen (24/maximal 14 pro Geschlecht plus die Titelverteidiger) wird die ÖSV-Spitze locker auskommen. Härtefälle bei der Nominierung am Sonntag sind auszuschließen und dürften - wenn überhaupt - erst vor Ort passieren.

In der Abfahrt haben Michael Walchhofer, Klaus Kröll und Romed Baumann ihre Startplätze in der Tasche. Durch die drei namhaften Ausfälle scheint plötzlich Joachim Puchner dank seines vierten Platzes in Chamonix gute Chancen auf einen Start in der Abfahrt zu haben, aber auch Hannes Reichelt (Zehnter in Chamonix) zeigte zuletzt aufsteigende Form.

Auch im Super-G wurden durch die Verletzungsserie die Karten neu gemischt. Umso wichtiger ist die Generalprobe in Hinterstoder am Samstag, schließlich stellt bereits am Mittwoch der Super-G auch die Auftakt-Disziplin in Garmisch-Partenkirchen dar. Neben den Fixstartern Baumann, Walchhofer und Benjamin Raich könnten nach aktuellem Stand Kröll oder Reichelt das ÖSV-Quartett vervollständigen. Außenseiterchancen haben Stephan Görgl und Puchner.

Wie im Super-G bietet sich auch im Riesentorlauf in Hinterstoder noch eine Möglichkeit, auf den WM-Zug aufzuspringen. Momentan sieht es stark nach einem Team mit Marcel Hirscher, Raich, Philipp Schörghofer und Baumann aus. Leise Hoffnungen dürfen sich noch Görgl und Reichelt machen.

Im Slalom steht das Aufgebot, das dank des WM-Goldes von Manfred Pranger 2009 in Val d'Isere fünf Mann umfassen wird. Neben Pranger werden für Österreich Hirscher, Raich, Reinfried Herbst und Mario Matt an den Start gehen. Erster Ersatzmann für den letzten WM-Bewerb am Schlusstag wäre wohl Christoph Dreier (derzeit leicht verletzt).

Auf Baumann und Raich, die zu Österreichs Vielstartern in Garmisch-Partenkirchen werden dürften, ruhen die rot-weiß-roten Medaillenhoffnungen in der Super-Kombination. Die zwei restlichen Startplätze werden an ein Duo aus dem Trio Puchner, Schörghofer und Björn Sieber gehen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel