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Plustemperaturen lassen den Schnee schmelzen © APA (dpa)

Noch präsentiert sich Garmisch-Partenkirchen, Austragungsort der alpinen Ski-WM 2011, winterlich. Geht es nach den Meteorologen

Noch präsentiert sich Garmisch-Partenkirchen, Austragungsort der alpinen Ski-WM 2011, winterlich. Geht es nach den Meteorologen der ZAMG in Innsbruck, könnte sich das bald ändern. Denn pünktlich zum Start der Bewerbe am Dienstag legt der Winter eine Pause ein. Temperaturen von plus zehn Grad und darüber werden der Schneedecke zusetzen - eine Gefahr für die Pisten bestehe allerdings nicht.

Derzeit ist Garmisch noch von zehn bis 20 Zentimeter Schnee bedeckt, die Berge sogar mit mehr als einem Meter. In den kommenden Tagen geht es der weißen Pracht aber an den Kragen. Bereits am Wochenende steigen die Temperaturen auf bis zu elf Grad, selbst in 2.000 Meter Höhe wird es bei Werten um plus sechs Grad sehr mild.

Eine Gefahr für die Pisten sieht Meteorologe Josef Lang trotzdem nicht. "Wir arbeiten seit Jahren mit Pistenbetreibern zusammen und wissen, dass kurzfristige Warmlufteinbrüche für die Kunstschneepisten meist kein Problem darstellen." Die WM-Pisten liegen zudem lange im Schatten und seien somit vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Im Gegensatz zum Tauwetter im Jänner sei die Luft dieses Mal ausgesprochen trocken. Aus diesem Grund komme es trotz der milden Temperaturen zu keinem extremen Tauwetter, sagte Lang am Donnerstag.

"Spätestens ab Mittwoch geht es mit den Temperaturen dann wieder bergab und auch der Wind sollte dann kein Problem mehr sein", gibt Lang Entwarnung. Die ZAMG bietet zum Thema Wetter und Ski-WM in Kürze unter http://www.zamg.ac.at eine täglich aktualisierte Prognose für Garmisch-Partenkirchen.

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