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Cheftrainer Mandl wird die Teamgroße festlegen © APA (Archiv/Hochmuth)

Bis zu zwölf Damen könnte das rot-weiß-rote Aufgebot für die am Dienstag beginnenden alpinen Ski-Weltmeisterschaften in

Bis zu zwölf Damen könnte das rot-weiß-rote Aufgebot für die am Dienstag beginnenden alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen umfassen. Cheftrainer Herbert Mandl wird auch abhängig von den benötigten Herrenplätzen die Teamgröße ab neun Läuferinnen aufwärts festlegen, sieben Damen gelten als fix.

Ein paar Plätze sind noch offen, die letzten Rennen vor den Welttitelkämpfen gehen am Freitag und Samstag mit Slalom und Riesentorlauf in Zwiesel in Szene. In der WM-Abfahrt sind Elisabeth Görgl, Anna Fenninger (beide fünfmal Top Ten) sowie Andrea Fischbacher (dreimal Top Ten) fixe Teilnehmerinnen. Der vierte Startplatz wird sich im Training auf der WM-Strecke Kandahar entscheiden. Regina Mader (einmal 14.), Nicole Schmidhofer (auch einmal 14.) und Margret Altacher (21.) sind die Anwärterinnen auf das letzte Ticket, möglich ist aber auch, dass "Kombiniererin" Nicole Hosp in den Zeitläufen hervorsticht. Die letzte Möglichkeit zur direkten sportlichen Qualifikation entfiel mit der Absage der Abfahrt in Sestriere.

Für den WM-Auftaktbewerb am Dienstag wird ein Trainerentscheid notwendig. Aufgrund ihrer Platzierungen in den bisherigen vier Super-G-Saisonrennen gelten wie in der Abfahrt Fenninger (4., 3.), Görgl (4., 7.) und Olympiasiegerin Fischbacher (5., 6.) als fixes Trio. Regina Mader (8., 6.) und Hosp (5., 10.) dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf ein Antreten machen. Altacher werden auch ihre konstant guten Leistungen (14., 10., 13.) nicht in dieses Aufgebot helfen.

Keinen Podestplatz verbuchten die Österreicherinnen im WM-Winter im Riesentorlauf, am Samstag in Zwiesel sollte sich entscheiden, wer das rot-weiß-rote Quartett in Garmisch bildet. Mit zwei vierten Rängen, je einem zehnten und elften Platz führt kein Weg an Görgl vorbei, Kathrin Zettel (7., 8.) und Fischbacher (6., 9.) dürften sich laut aktuellem Stand dazugesellen. Hosp (einmal 7.), aber auch Stefanie Köhle, Marlies Schild, Altacher (je einmal 12.) sowie Michaela Kirchgasser (15.) haben mit einem Spitzenplatz im letzten Weltcuprennen vor der WM in dieser Disziplin noch eine Qualifikationschance und können die Teamzusammensetzung noch zu ihren Gunsten verändern.

Mit vier Saisonsiegen am souveränsten von allen ÖSV-Läuferinnen für die WM qualifiziert hat sich Marlies Schild im Slalom. Mit ihr sind Zettel mit vier Top-Sieben-Resultaten und Hosp, die dreimal Top-Sechs war, fix. Den vierten ÖSV-Platz hält trotz vier Ausfällen derzeit wohl Michaela Kirchgasser in Händen, Bernadette Schild (Siebente in Courchevel) kann ihrer Landsfrau am Freitag in Zwiesel aber noch den Rang ablaufen.

Zettel hat in der Super-Kombination als Titelverteidigerin einen Fixplatz, wird in dieser Disziplin aber voraussichtlich nicht antreten. Nach der Absage des Sestriere-Bewerbs können die Trainer einzig das Ergebnis von Val d'Isere zur Aufstellung heranziehen, dies ist jedoch ohnehin äußerst aussagekräftig. Görgl (2.), Hosp (3.), Fenninger (4.) und Kirchgasser (6.) präsentierten sich stark, Ersatzläuferin wäre Altacher (10.).

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