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Stranzl mit Gladbach gegen Ex-Club Stuttgart © APA (dpa)

In der deutschen Fußball-Bundesliga kommt es am Wochenende gleich zu drei Duellen zwischen Österreicher-Clubs, die

In der deutschen Fußball-Bundesliga kommt es am Wochenende gleich zu drei Duellen zwischen Österreicher-Clubs, die richtungsweisende Bedeutung im Abstiegskampf haben könnten. Besonders im Blickpunkt steht die Partie in Mönchengladbach, in der Schlusslicht Gladbach (Martin Stranzl) auf den Vorletzten VfB Stuttgart (Martin Harnik) trifft.

In den beiden weiteren Partien hofft der Tabellen-15. Werder Bremen (Sebastian Prödl, Marko Arnautovic) in Mainz (Christian Fuchs, Andreas Ivanschitz) ebenso auf Punktezuwachs wie der 13. Kaiserslautern (Erwin Hoffer, Clemens Walch) auswärts gegen Hoffenheim (David Alaba, Andreas Ibertsberger).

Bei Gladbach gegen Stuttgart schaut es für den Verlierer im Rennen um den Klassenerhalt wohl düster aus, auch wenn Stuttgart-Trainer Bruno Labbadia relativierte: "Das ist nur eine von 14 Etappen. Wir brauchen einen langen Atem. Angst ist in unserer Situation ein schlechter Ratgeber." Der VfB-Coach dürfte den vorwöchigen Chancenvernebler Harnik wieder auf die Bank setzen.

Auf der Gegenseite ist Stranzl in der Innenverteidigung gesetzt. "Es wird vor allem auf die Psyche ankommen. Die Mannschaft, die damit besser umgehen kann, wird das Spiel am Ende für sich entscheiden", prophezeite der neue Abwehrorganisator, der von 2004 bis 2006 für den VfB spielte. "Aber ein besonderes Wiedersehen ist das für mich nicht. Aus meiner Zeit ist ja kaum noch jemand da."

Stranzls Landsmann Prödl hat seinen Platz in der Werder-Innenverteidigung fix, für Arnautovic ist nach überstandener Verletzung gegen Mainz wohl vorerst die Ersatzbank reserviert - so wie für Ivanschitz bei den Gastgebern. Fuchs hingegen kommt wieder links in der Viererkette zum Einsatz.

Die gleiche Position hatte Ibertsberger in den vergangenen Wochen bei Hoffenheim inne. Nach der Verpflichtung von Edson Braafheid droht dem Salzburger daheim gegen Kaiserslautern aber ein Reservistendasein. Trainer Marco Pezzaiuoli erwartet "mehr Qualität auf dem Flügel - und die haben wir mit Edson verpflichtet". Ibertsberger hofft dennoch weiter auf ein Stammleiberl. "Ich werde meinen Platz sicher nicht kampflos abgeben. Ich bin nach wie vor schwer motiviert. Es ist doch schön, wenn der Trainer zwei gleich starke Spieler hat", vermutete der 28-Jährige.

Für die Lauterer Hoffer und Walch bleibt ebenso nur die Ersatzbank wie für Rubin Okotie im Heimspiel seines 1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen. Emanuel Pogatetz empfängt mit Hannover 96 den VfL Wolfsburg.

Der überlegene Spitzenreiter Borussia Dortmund trifft bereits am Freitag im Revierderby auf Schalke 04, die drittplatzierten Bayern reisen nach Köln und setzen dort auf Arjen Robben und Franck Ribery als "Super-Joker". Für Ribery kommt ein Einsatz von Beginn an nach seiner Knieverletzung zu früh, Robben ist von einer Erkältung geschwächt.

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