vergrößernverkleinern
3. Jahr in Folge bei Großereignissen auf Podest © APA

Dramatisch sind am Freitag die Skicross-Finali bei den Freestyle-Weltmeisterschaften in Park City verlaufen, für Österreich

Dramatisch sind am Freitag die Skicross-Finali bei den Freestyle-Weltmeisterschaften in Park City verlaufen, für Österreich holte Andreas Matt Bronze. Der 28-jährige Titelverteidiger war im Herren-Finale in Front gelegen, musste aber den letztlich siegreichen Kanadier Christopher Delbosco und den Finnen Jouni Pellinen vorbeiziehen lassen. Den Tschechen Tomas Kraus hielt der Tiroler auf Distanz.

Pech hatte die letztlich vierplatzierte Katrin Ofner. Die Steirerin war in ihrem Viertelfinale wie ihre drei Konkurrentinnen böse gestürzt, schnallte wieder ihre Ski an und schaffte es noch in die Top Zwei. Wegen lädierter linker Hand und rechter Schulter fuhr die 20-Jährige ab dem Semifinale ohne linken Stock, stieg aber dennoch in die Medaillenentscheidung auf. Da lag sie bis kurz vor Schluss auf Rang drei, rutschte aber aus und an der Schwedin Anna Holmlund vorbei auf Rang vier ab.

Es siegte Kelsy Serwa vor ihrer kanadischen Landsfrau Julia Murray, womit das Ahornblatt-Team groß abräumte. Delbosco war schon am Vortag in der Qualifikation am schnellsten gewesen, unmittelbar vor Matt. Für den Flirscher ist es das dritte Jahr in Folge mit einem Podestplatz bei Großereignissen. Auf das WM-Gold 2009 ließ der Sieger dreier Weltcup-Rennen im Vorjahr in Vancouver Olympia-Silber und nun eben WM-Bronze folgen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel