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Nanis Treffer reichte ManUnited nicht © APA (epa)

Manchester United hat am Samstagabend in der englischen Fußball-Premier-League die erste Saisonniederlage kassiert. Der

Manchester United hat am Samstagabend in der englischen Fußball-Premier-League die erste Saisonniederlage kassiert. Der Tabellenführer (54 Punkte/25 Spiele) musste sich in der 26. Runde auswärts den Wolverhampton Wanderers mit 1:2 geschlagen geben. Verfolger Arsenal (50/25) machte mit einem 4:4-Auswärtsremis gegen Newcastle United einen Punkt gut, gab aber ein 4:0-Führung aus der Hand.

Nani brachte United standesgemäß in der dritten Minute in Führung, George Elokobi (10.) und Kevin Doyle (40.) sicherten dem Schlusslicht aber noch die faustdicke Überraschung. Wayne Rooney und Co. fanden im zweiten Durchgang gegen weiter hohes Tempo spielende Gastgeber kein Mittel, um die Niederlage abzuwenden.

In Newcastles St. James's Park schien nach einer halben Stunde schon alles gelaufen. Theo Walcott nach 42 Sekunden, Johan Djourou (3.) und Robin van Persie (10./25.) hatten Arsenal mit 4:0 in Front gebracht. Aber nach dem Platzverweis von Abou Diaby (50.) sah man die "Gunners" nur noch im Rückwärtsgang. Joey Barton mit zwei Foulelfmetern (68./83.), Leon Best (75.) und Cheik Tiote (87.) schafften für die "Magpies" noch den kaum für möglich gehaltenen Ausgleich.

"Es war ein unglaublicher Tag", jubelte Newcastle-Coach Alan Pardew. In der Nachspielzeit wäre für die Gastgeber dann sogar noch mehr möglich gewesen. "Nach dem 4:1 sind wir etwas panisch geworden", sagte Arsenal-Coach Arsene Wenger.

Für ManCity sicherte der argentinische Teamstürmer Carlos Tevez mit einem lupenreinen Hattrick, davon zwei verwandelte Elfmeter, vor der Pause den 3:0-Sieg im Alleingang ab. Der 27-jährige Tevez hält damit bei 18 Saisontoren und liegt nur mehr einen Treffer hinter dem Torschützenlistenführenden Dimitar Berbatow von Manchester United.

Ein Viererpack gelang Louis Saha beim 5:3-Erfolg von Everton gegen Blackpool. Der 32-jährige französische Teamstürmer war in den Minuten 22, 47, 76 und 84 zur Stelle. Erst am Sonntag treffen Titelverteidiger Chelsea und Liverpool aufeinander.

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