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Noch keine Prognosen für WM möglich © APA (Techt)

Marcel Hirscher hat sich am Sonntag bei einem Sturz im ersten Durchgang des Weltcup-Riesentorlaufs in Hinterstoder eine

Marcel Hirscher hat sich am Sonntag bei einem Sturz im ersten Durchgang des Weltcup-Riesentorlaufs in Hinterstoder eine Verletzung im linken Knöchel zugezogen. Laut erster Diagnose im Zielbereich durch Dr. Harald Baumschlager erlitt er eine Bänderdehnung im Sprunggelenk. Hirscher wurde nach Salzburg gebracht, wo sich nach Röntgen- und MRI-Untersuchungen der exakte Verletzungsgrad zeigen soll.

"Hirscher hat Schmerzen. Für die WM kann man derzeit keine Prognosen abgeben", meinte Baumschlager. Der Salzburger ging mit Startnummer 2 ins Heim-Rennen. Nach starker erster Zwischenzeit verlor Hirscher bei einem Schlag den linken Ski und die Kontrolle über seine Fahrt, nach einer Rutschphase kam der ÖSV-Hoffnungsträger schließlich zum Liegen.

Hirscher konnte zwar später selbst ins Ziel fahren, humpelte danach aber mit bandagiertem Knöchel begleitet von seinem Vater Ferdinand aus dem Zielraum und begab sich direkt auf den Weg zu weiteren Untersuchungen. Nach dem Sturz ausgerechnet im letzten Rennen vor der WM hat Hirscher noch ein wenig Zeit bis zu seinen geplanten Einsätzen in Garmisch-Partenkirchen. Der 21-Jährige ist für die letzten beiden Herren-WM-Bewerbe Riesentorlauf (18. Februar) und Slalom (20. Februar) vorgesehen.

Das ÖSV-Team ist in den vergangenen Wochen durch teilweise schwere Verletzungen stark dezimiert worden. Die Stürze von Mario Scheiber, Hans Grugger und Georg Streitberger haben vor allem die Speed-Mannschaft der Österreicher geschwächt.

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