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Goalgetter bleibt nach Twente-Spiel in Wahlheimat © APA (Neubauer)

Marc Janko stößt erst einen Tag vor dem Testspiel am Mittwoch (20.30 Uhr/live ORF eins) gegen die Niederlande zur

Marc Janko stößt erst einen Tag vor dem Testspiel am Mittwoch (20.30 Uhr/live ORF eins) gegen die Niederlande zur österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. Twente-Trainer Michel Preud'homme ersuchte bei Teamchef Dietmar Constantini um die Erlaubnis, dass der Stürmer nach dem Liga-Match am heutigen Sonntag gegen Utrecht in seiner Wahlheimat regenerieren darf. Der Tiroler stimmte zu.

Nun wird Janko seine ÖFB-Kollegen erst ab Dienstag in Eindhoven zu Gesicht bekommen. "Wenn es ein Qualifikationsspiel gewesen wäre, hätte ich abgelehnt", betonte Constantini, der seine Truppe am Sonntag in Wien erstmals zum Training bat und mit ihr am Dienstag in die Niederlande reist. "Klar überlegt man, weil die ganze Mannschaft zusammen sein sollte. Aber ich habe Ja gesagt, und das passt." Auf seine Entscheidung, ob Janko oder Stefan Maierhofer gegen die "Oranjes" von Beginn an stürmen wird, habe die verspätete Ankunft des Ex-Salzburgers keinen Einfluss, beteuerte der Teamchef.

Neben Janko fehlten in der ersten Einheit auch Maierhofer, Emanuel Pogatetz, Jürgen Macho, Paul Scharner und Pascal Grünwald aufgrund von Verpflichtungen bei ihren Vereinen. Mit dabei war dafür Aleksandar Dragovic, obwohl sein neuer Arbeitgeber FC Basel am Sonntag in der Schweizer Super League engagiert war. Der Innenverteidiger bekam jedoch von seinem Trainer Thorsten Fink die Freigabe, bereits am Samstag nach Wien zu reisen. Stuttgart-Legionär Martin Harnik hingegen musste wegen einer gegen Borussia Mönchengladbach erlittenen Wadenverletzung absagen.

Prominentere Ausfälle haben die Niederländer zu verkraften - nach Arjen Robben gaben am Samstag auch Rafael van der Vaart und Nigel de Jong w.o. "Jeder Spieler, der bei den Holländern ausfällt, tut ihnen weh, weil alle große Klasse haben", analysierte Constantini.

Trotz der großen Qualität des Gegners spekuliert der ÖFB-Nationaltrainer mit einer Überraschung. "Für uns ist das wie ein Quali-Spiel. Wir wollen uns gut präsentieren und einen Großen ärgern." Im Hinblick auf die bevorstehenden EM-Qualifikationspartien gegen Belgien, die Türkei und Deutschland komme der aktuelle Vizeweltmeister als Prüfstein gerade recht. "Die Mannschaft ist verrückt genug, gegen Top-Teams bestehen zu wollen", behauptete Constantini.

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