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Stellt keine Ansprüche auf die Kapitänsschleife © APA (Pfarrhofer)

Christian Fuchs stellt keine Ansprüche auf die Kapitänsschleife der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. In

Christian Fuchs stellt keine Ansprüche auf die Kapitänsschleife der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft. In Abwesenheit von Marc Janko übernahm der Mainz-Linksverteidiger zwar in den vergangenen drei Partien die Rolle des Spielführers, hat aber kein Problem damit, am Mittwoch im Testspiel in Eindhoven gegen die Niederlande wieder ins zweite Glied zu rücken.

"Die Mannschaft aufs Feld zu führen, war ein super Gefühl. Aber Marc ist Kapitän, und damit hat es sich", betonte der Niederösterreicher. Fuchs' Selbstvertrauen ist mit oder ohne Binde ungebrochen - schließlich sieht der Linksverteidiger die ÖFB-Auswahl im nächsten EM-Quali-Spiel Ende März gegen Belgien in Wien als Favoriten.

"Wir haben gegen Belgien auswärts ein 4:4 geholt und danach gegen Griechenland eine super Leistung geboten. Warum sollten wir nicht das Selbstvertrauen haben, zu sagen, wir sind daheim gegen Belgien Favorit?", fragte sich der Deutschland-Legionär, der sich auch im Juni im Happel-Stadion gegen das DFB-Team einiges ausrechnet. "Wir wollen Cordoba vergessen machen."

In seiner Wahlheimat ortet Fuchs eine immer höhere Wertschätzung von österreichischen Fußballern. "Wenn die Zahl von Österreichern in Deutschland innerhalb kurzer Zeit so anwächst, ist das ein sehr gutes Zeichen. Auch jetzt sind einige Vereine sehr an jungen Österreichern interessiert."

Mit David Alaba hat ein junger heimischer Kicker in der deutschen Bundesliga bereits Fuß gefasst, schließlich zählte der 18-Jährige bei Hoffenheim in allen Frühjahrsspielen zur Stammformation. "Dass ich regelmäßig spiele, ist für meine Weiterentwicklung sehr wichtig", erkannte der Wiener, der zuletzt als "Sechser" eingesetzt wurde. "Eine Etappe davor würde ich mich noch wohler fühlen, weil man dort mehr Freiheiten hat."

In Eindhoven könnte Alaba auf den nunmehrigen Milan-Kicker Mark van Bommel treffen. Mit dem Mittelfeld-Raubein verstand sich der Teenager in seiner Bayern-Zeit prächtig. "Abseits des Platzes ist er ein anderer Mensch", sagte der Hoffenheim-Legionär.

Für Alabas Clubkollegen Andreas Ibertsberger könnte ein Comeback in der Nationalmannschaft entgegen zuletzt anderslautenden Meldungen bald möglich sein. In einem Telefonat des Linksverteidigers mit Constantini wurden laut dem Teamchef Missverständnisse ausgeräumt, daher sei in Zukunft mit dem Salzburger zu rechnen.

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