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Franzose Alexis Boeuf © APA (epa/Archiv)

Der abschließende Herren-Bewerb des Biathlon-Weltcups in Presque Isle (USA) hat für das ersatzgeschwächte ÖSV-Team wenig

Der abschließende Herren-Bewerb des Biathlon-Weltcups in Presque Isle (USA) hat für das ersatzgeschwächte ÖSV-Team wenig überraschend keinen Spitzenplatz gebracht. Julian Eberhard belegte am Sonntag in der Verfolgung beim Sieg des Franzosen Alexis Boeuf als bester Österreicher Rang 18.

Der 24-jährige Boeuf holte mit zwei Strafrunden von Platz neun nach dem Sprint aus seinen ersten Weltcup-Sieg. Hinter ihm auf dem Podest landeten der Russe Iwan Tscheresow (10,3 Sek. zurück/4 Schießfehler) und der Schwede Carl Johan Bergman (14,3/3).

Eberhard verbesserte in der von Neuschnee tiefen Loipe und bei wechselnden Windbedingungen sein bis dato bestes Weltcup-Ergebnis vom Freitag noch einmal um zwei Plätze. "Es war ein brutal hartes Rennen. Ich habe in der letzten Runde alles gegeben, um viele Punkte zu holen. Das war natürlich ein super Weltcup-Einstand für mich", meinte der Salzburger. Sein Bruder Tobias holte als 40. immerhin noch einen Weltcup-Punkt. Fritz Pinter (42.) und Sven Grossegger (45.) schafften das im 60er-Feld hingegen nicht.

Auf der letzten Weltcup-Station vor der WM in Chanty-Mansijsk ab Donnerstag in Fort Kent bekommt das ÖSV-Team durch die nach Krankheiten wiedergenesenen Christoph Sumann und Simon Eder die dringend nötige Verstärkung. Dominik Landertinger und Daniel Mesotitsch lassen hingegen auch diese drei Bewerbe aus. Daneben fehlen in Fort Kent auch weitere Topathleten wie die Norweger Ole Einar Björndalen und Emil Hegle Svendsen. Deren Landsmann Tarjei Bö baute seine Weltcup-Führung mit Platz sechs am Sonntag weiter aus.

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