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Machtwort des FIFA-Präsidenten © APA (epa)

FIFA-Präsident Joseph Blatter will den Diskussionen um die umstrittene WM 2022 in Katar eine Ende machen. Der Schweizer

FIFA-Präsident Joseph Blatter will den Diskussionen um die umstrittene WM 2022 in Katar eine Ende machen. Der Schweizer Präsident des Fußball-Weltverbands legte sich in einem Interview mit dem britischen TV-Sender BBC fest, dass die WM im Sommer und nur in Katar ausgetragen wird.

Seit der Vergabe der WM in elf Jahren an den kleinen Wüstenstaat in der Größe von Oberösterreich im vergangenen Dezember war eine heftige Diskussion im Gange, ob Katar das Turnier alleine oder gemeinsam mit Nachbarländern austragen soll und vor allem, ob im extrem heißen Sommer oder im kühleren Winter gespielt werden soll. "Alles ist jetzt entschieden für den Sommer und alle 64 Spiele in Katar", betonte Blatter.

Der FIFA-Chef betonte, dass ein Wechsel vom Sommer in den Winter nur von Katar selbst kommen müsste und das Emirat am Persischen Golf schon erklärt habe, die WM-Endrunde im Sommer durchführen zu wollen. "Das Thema ist jetzt auf Eis, weil wir in den vergangenen Tagen die endgültigen Dokumente unterschrieben haben", sagte Blatter.

Um der Hitze zu entgehen, hatten viele Experten, angefangen von Franz Beckenbauer und UEFA-Präsident Michel Platini, sich für eine Verlegung in den Jänner oder Februar ausgesprochen. Allerdings hätte sich die WM dann mit dem zweiten Großereignis 2022, den Olympischen Winterspielen (Ort noch unbekannt) überschnitten. Katar hat versprochen, ausschließlich klimatisierte Stadien für die Spiele und die Trainings zur Verfügung zu stellen.

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