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Der Druck auf den Schalke-Trainer nimmt zu © APA (dpa)

Beim FC Schalke 04 wächst der Widerstand gegen die Allmacht von Felix Magath. Einen Tag nach der Kritik von Aufsichtsratschef

Beim FC Schalke 04 wächst der Widerstand gegen die Allmacht von Felix Magath. Einen Tag nach der Kritik von Aufsichtsratschef Tönnies am Trainer der Gelsenkirchner kündigten Fanvertreter in einem Offenen Brief an den Aufsichtsrat stärkeren Widerstand an. Es sei beschlossen worden, "den sportlichen und wirtschaftlichen Kurs des FC Schalke 04 in der momentanen Form nicht mehr kritiklos mitzutragen".

Das an den Aufsichtsrat adressierte Schreiben endete mit einem Appell: "Verkauft nicht die Seele des Vereins!" Nach dem schwachen Auftritt im Revierderby gegen Borussia Dortmund, bei dem der Tabellen-Elfte nur mit viel Glück zu einem 0:0 kamen, und den fragwürdigen Winter-Transfers scheint die Geduld der Fan-Vertreter aufgebraucht.

Ohne den Namen Magath ein einziges Mal zu erwähnen, wurde der Aufsichtsrat indirekt zu einer stärkeren Einflussnahme auf die Vereinspolitik aufgefordert. Nicht nur bei den Fans wird die Vorgehensweise von Trainer und Vorstandsmitglied Magath mittlerweile hinterfragt. "Auf Schalke muss man die Fans mitnehmen. Das hat Felix versäumt. Somit ist er selbstverschuldet in die Kritik gekommen", hatte Tönnies moniert.

Angesichts des wachsenden Unmuts über seine Transferpolitik hatte Magath am vergangenen Wochenende in zahlreichen TV-Interviews um mehr Verständnis für seine Politik geworben. "Ich will nicht der FC Schalke sein und will zusammen mit den anderen und vor allem den Fans diesen Verein nach vorne bringen."

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