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Görgl (re.) tanzt mit ÖSV-Prasident Schröcksnadel © APA (Gindl)

Als hätten es die Organisatoren im Vorfeld der WM gewusst oder zumindest geahnt, dass die gebürtige Steirerin Elisabeth Görgl

Als hätten es die Organisatoren im Vorfeld der WM gewusst oder zumindest geahnt, dass die gebürtige Steirerin Elisabeth Görgl gleich im ersten WM-Bewerb in Garmisch-Partenkirchen Gold erobert. Für den Dienstagabend hatte "Tourismus Steiermark" zu einem "grünen" Hüttenabend in das "Haus Ski Austria" geladen. Und zwischen Vorspeise und Suppe wurde auch Görgl von ihren Landsleuten groß gefeiert.

Als Görgl mit ihrer Goldenen um den Hals gegen 19.30 Uhr den völlig überfüllten Feiersaal betrat, brandete Jubel auf. In Feierlaune war natürlich auch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der nach lobenden und launigen Worten seinen Schützling gleich zum Rock 'n' Roll-Tanz aufforderte. Zu den Klängen von "Rote Lippen soll man küssen" schwangen die beiden das Tanzbein und die frischgebackene Weltmeisterin gestand danach: "Das war fast das Anstrengendste des heutigen Tages."

Der offizielle Bieranstich blieb Görgl schließlich erspart, den musste Damen-Cheftrainer Herbert Mandl vornehmen. Wie er den Schlegel schwang, zeigte, dass es für den Niederösterreicher es nicht die erste Medaillenfeier bzw. sein erster Bieranstich war. Unter den Feiergästen war auch die ehemalige Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, die über beide Ohren strahlte. "Was sagst zu meinem Mädel", scherzte Riess-Passer, deren Unternehmen Görgl sponsert, mit Ex-Rennläufer und ORF-Fachkommentator Hans Knauß.

Steiermarks Tourismus-Chef Georg Bliem, der in Zusammenarbeit mit dem ÖSV das Haus Ski Austria diesmal betreut, hatte für den ersten Abend Touristiker, Seilbahnchefs und Geschäftspartner aus seinem Heimatland nach Garmisch geladen.

Während für die Gäste im "Haus Ski Austria" der Gala-Abend mit der Hauptspeise, Filet vom Almochsen, perfekt zubereitet vom Grazer Haubenkoch Christof Widakovich, weiterging, absolvierte Görgl die nächste Etappe ihres goldenen Feiermarathons. Im Tirol-Berg wurde der Super-G-Weltmeisterin, die inzwischen in Innsbruck lebt, beim ISPO-Abend gehuldigt. Die Tirol-Werbung lud die führenden Markenvertreter der ISPO in München, der weltgrößten Sportartikelmesse, nach Garmisch-Partenkirchen.

Im Zuge des Abends wurde auch der Sports-Award der ISPO verliehen. Der ging 2010 an die ehemalige Eiskunstläuferin Katharina Witt, die inzwischen Präsentationschefin der Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018 ist. Witt musste sich entschuldigen und war nicht persönlich in Garmisch-Partenkirchen.

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