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224 Seiten über das Skiidol © APA (Gindl)

Die alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen hat am Mittwoch Karl Schranz dazu genutzt, um auf seine Biografie aufmerksam zu

Die alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen hat am Mittwoch Karl Schranz dazu genutzt, um auf seine Biografie aufmerksam zu machen. Im Tirol-Berg präsentierte die Ski-Legende das Buch "Vom "Sportidol zum Netzwerker". TT-Sportchef Florian Madl hat darin auf 224 Seiten ein vielschichtiges Bild des dreifachen Weltmeisters gezeichnet.

"Und ich möchte betonen, ich habe keinen Cent dafür bekommen, es nur aus Idealismus getan", betonte Schranz, "so wie ich auch nie Geld als Aktiver bekommen habe." Damit erinnerte der 72-Jährige an die Olympischen Spiele 1972 in Sapporo. Der Arlberger wurde damals disqualifiziert, da er bei einem Hobby-Fußballspiel ein T-Shirt mit Kaffee-Werbung getragen hatte.

Schranz war schließlich die treibende Kraft, um die alpine Ski-WM 2001 nach St. Anton am Arlberg zu holen. Heute ist der Tiroler Vertrauter von Russlands Regierungschef Wladimir Putin und des Organisationskomitees der kommenden Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.

Bestürzt zeigte sich der "Wolf vom Arlberg" vom Niedergang seiner Skifirma "Kneissl", die am Dienstag Konkurs anmelden musste. Schranz war in den 60er und 70er Jahren Aushängeschild der Kufsteiner Skifirma, die mit dem "White Star" den ersten Kunststoffski der Welt präsentiert hatte.

(Service - "Karl Schranz - Vom Sportidol zum Netzwerker", erschienen im Styria-Verlag. Autor Florian Madl, 224 Seiten. 24,95 Euro. ISBN 978-3-7012-0055-9)

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