vergrößernverkleinern
Gold für Anna Fenninger © APA (epa)

Der 21-jährigen Anna Fenninger ist der Durchbruch in der Weltelite gelungen. Die Salzburgerin holte sich am Freitag mit Gold in

Der 21-jährigen Anna Fenninger ist der Durchbruch in der Weltelite gelungen. Die Salzburgerin holte sich am Freitag mit Gold in der Super-Kombination ihre erste Medaille bei einem Großereignis. Mit großen Lorbeeren war Fenninger bereits früh bedacht worden, für die Europacup-Gesamtsiegerin 2006 und 2007 stellte sich das Etablieren in der höchsten Klasse aber schwieriger heraus als gedacht.

Das skifahrerische Multitalent mischte in der Juniorenklasse in allen Disziplinen ganz vorne mit. 2006 in Quebec gewann sie Gold in Super-G und Kombination sowie Silber in der Abfahrt, 2008 in Formigal (Spanien) Gold im Riesentorlauf und in der Kombination sowie Super-G-Silber. 2009 in Garmisch-Partenkirchen folgte Super-G-Bronze. Anfangs waren auch die Resultate im Weltcup (Debüt 2006) beachtlich, bei der WM 2009 in Val d'Isere platzierte sie sich mit den Rängen vier und sieben in Super-G und der Super-Kombination in den Top-Ten. Doch in der Olympia-Saison war der Faden gerissen, die Head-Pilotin wollte alles, und es schaute zu wenig heraus.

In diesem Winter ist vieles anders. Erfolgreich konzentrierte sich die 21-Jährige auf die Speed-Disziplinen, errang einstellige Ergebnisse in Abfahrt und Super-G, zeigte aber auch in der Super-Kombination in Val d'Isere als Vierte ihre Qualitäten (dritte Slalomzeit). "Ich habe mich immer angestrengt, überall gut in Form zu sein. Jetzt konzentriere ich mich auf das, was im Vorjahr am besten gelaufen ist", hatte Fenninger am Saisonbeginn gesagt.

Auch wenn nur Medaillen zählen, so war Platz fünf im schwierigen WM-Super-G am Dienstag die Bestätigung dafür, dass der Weg der richtige ist. Das wahre Highlight folgte aber nun drei Tage später mit Gold.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel