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David Alaba (links) im Hoffenheim-Dress © APA (Archiv/dpa)

David Alaba kann am Samstag in der deutschen Fußball-Bundesliga bei Bayern München Eindruck machen. Der 18-jährige

David Alaba kann am Samstag in der deutschen Fußball-Bundesliga bei Bayern München Eindruck machen. Der 18-jährige ÖFB-Teamspieler wurde im Jänner vom deutschen Meister für ein halbes Jahr an 1899 Hoffenheim verliehen und kehrt nun mit seinem Team in die Allianz Arena zurück. Noch nie allerdings hat Hoffenheim gegen die Bayern gewonnen.

Alaba absolvierte im vergangenen Jahr fünf Bundesliga-Spiele für die Bayern, wurde aber verliehen, um in Hoffenheim Spielpraxis zu sammeln. Die Rechnung scheint aufzugehen. Der Mittelfeldspieler kam in jeder der vier Partien zum Einsatz, erhielt stets gute Kritiken und durfte sich auch über seinen ersten Bundesliga-Treffer freuen. Vor der Rückkehr nach München erhielt er großes Lob von seinem Trainer. "David ist eines der größten Talente in Europa", erklärte Marco Pezzaiuoli.

Im Gegenzug war Luiz Gustavo von Hoffenheim zu den Bayern gewechselt, allerdings hat auch der Brasilianer den Bayern nicht zu einer Aufholjagd verhelfen können. Der deshalb in die Kritik geratene Trainer Louis van Gaal könnte zum ersten Mal in dieser Saison seine Stars Frank Ribery und Arjen Robben gemeinsam aufstellen. "Von Platz eins braucht keiner mehr zu reden. Unser Ziel muss Platz zwei sein, und da können wir froh sein, dass Leverkusen uns nicht schon davongezogen ist", meinte Teamstürmer Thomas Müller in Anbetracht von 15 Punkten Rückstand.

Borussia Dortmund, das mit zwölf Punkten Vorsprung auf Bayer Leverkusen die Tabelle anführt, gastiert beim 1. FC Kaiserslautern, bei dem Erwin Hoffer wohl nur auf der Ersatzbank Platz nehmen wird. Im Duell des schwächsten mit dem stärksten Rückrundenteam winkt dem BVB eine neue Bestmarke. Mit einem Sieg auf dem Betzenberg könnten die Dortmunder den bisherigen Auswärtsrekord von elf Siegen aus den Saisonen 2003/04 (Bremen) und 2005/06 (HSV) einstellen. "Wir müssen schon einen sauguten Tag erwischen, wenn wir gegen Dortmund Erfolg haben wollen", meinte FCK-Trainer Marco Kurz nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Für Schlusslicht Borussia Mönchengladbach ist das Spiel gegen St. Pauli so etwas wie ein Endspiel. Nach dem bitteren 2:3 gegen den Vorletzten Stuttgart (nach 2:0-Führung) stehen Martin Stranzl und Co. beim nächsten "Abstiegsgipfel" unter gewaltigem Zugzwang. Beim Heimspiel von Stuttgart gegen den 1. FC Nürnberg könnte Martin Harnik, der dem ÖFB-Team wegen einer Wadenverletzung abgesagt hatte, zum zweiten Mal in Folge in der Startelf stehen.

Beim VfL Wolfsburg kommt es gegen den HSV zum Trainerdebüt von Pierre Littbarski, der nach der Trennung von Steve McClaren vom Co- zum Cheftrainer des VfL aufgestiegen ist. Littbarski setzt auf Autorität und Spielmacher Diego auf die Tribüne.

Am Sonntag geht es für österreichische Legionäre um den Anschluss an Leverkusen (39 Punkte) bzw. um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Mainz, mit 37 Punkten auf Rang drei, gastiert mit ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs und vielleicht auch Andreas Ivanschitz beim abstiegsbedrohten 1. FC Köln, der zuletzt mit einem 3:2 gegen Bayern Selbstvertrauen tankte.

Zu einem Österreicher-Duell kommt es am Sonntag bei Werder Bremen (Sebastian Prödl, Marko Arnautovic) gegen Hannover 96 (Emanuel Pogatetz). Vor dem Nordderby mit drei österreichischen Teamspielern könnte die Ausgangslage unterschiedlicher kaum sein. Hannover hat mit 37 Punkten bisher so viele Zähler wie noch nie verbucht, Werder hingegen so wenig wie seit der Saison 1979/80 nicht mehr. Zudem ist Werder das schwächste Team der letzten zwölf Runden.

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