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Anja Pärson will nun Abfahrts-Gold © APA (dpa)

Anja Pärson ist niemals abzuschreiben. Die 29-jährige Schwedin hat sich im Frühjahr entschieden, ihre Karriere fortzusetzen

Anja Pärson ist niemals abzuschreiben. Die 29-jährige Schwedin hat sich im Frühjahr entschieden, ihre Karriere fortzusetzen und fügte ihrem Erfolgskonto nun eine weitere Bronzemedaille hinzu. Der dritte Platz in der WM-Super-Kombination am Freitag in Garmisch-Partenkirchen bedeutete die 18. Medaille bei einem Großereignis. Nur die Deutsche Christl Cranz war mit 15 Mal Edelmetall erfolgreicher.

"Ich habe heute viele Fehler gemacht, aber es werden zwei Läufe zusammen gerechnet und das ergab Bronze, das ist gut", meinte Pärson, die aber noch ein größeres WM-Ziel hat. "Mit einem schnellen Ski und wenn ich keinen Fehler mache, dann gewinne ich in der Abfahrt." Die weicheren Bedingungen schmeichelten ihrem Fahrstil und ihren Vorlieben. Topfit ist sie zur WM gekommen, nach einem schlechten Saisonstart fand sie nach dem Jahreswechsel wieder in die Erfolgsspur.

Einen Anteil daran hat auch ihr Vater Anders Pärson, der die erste Saison nicht mehr Trainer seiner Tochter ist, aber zu Jahresbeginn zu Hilfe eilte. "Er kam zu Jahresbeginn zu mir und hat mir mit dem Material und ein paar technischen Sachen geholfen", erzählte die Sportlerin, die aber auch die gute Zusammenarbeit mit ihrem österreichischen Trainer Florian Winkler hervorhob. "Aber Papa ist Papa."

Vater Pärson arbeitet für das Fernsehen - und das ist für die Tochter nicht immer so einfach, denn er hält sich am Start auf. "Er ist so nervös. Nervöser als ich. Ich versuche immer, von ihm wegzubleiben." Auch über die 18. Medaille konnte sie sich noch freuen. "Das ist das, wofür wir jedes Mal kämpfen."

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