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Torschütze Margreitter dreht jubelnd ab © APA (Neubauer)

Die Austria hat in der Fußball-Bundesliga ihren Anspruch auf den Titel untermauert. Die Wiener setzten sich zum

Die Austria hat in der Fußball-Bundesliga ihren Anspruch auf den Titel untermauert. Die Wiener setzten sich zum Frühjahrsauftakt gegen Spitzenreiter SV Ried mit 1:0 (0:0) durch und verkürzten den Rückstand auf den Winterkönig damit auf zwei Punkte. Georg Margreitter erzielte in der 61. Minute den Goldtreffer für die Elf von Trainer Karl Daxbacher.

Der Verteidiger schraubte sich nach einem Eckball am höchsten, Rieds Schlussmann Wolfgang Hesl machte dabei nicht die beste Figur. Ried war jedoch über weite Strecken eine ebenbürtige Mannschaft. Das Team von Paul Gludovatz wird auch nach der 20. Runde an der Tabellenspitze stehen, die Konkurrenz rückte aber bedrohlich näher.

Der in dieser Saison bereits einmal in Wien-Favoriten erfolgreiche Winterkönig setzte vor 8.577 Zuschauern in der Generali Arena das erste Rufezeichen. Guillem tauchte bereits in der 3. Minute gefährlich vor Heinz Lindner auf. Der Austria-Keeper, der das "Duell" gegen seinen Teamkollegen Robert Almer (verletzt) kampflos für sich entschieden hatte, kam aber rechtzeitig aus dem Tor.

Die Austria konterte mit solidem Kurzpassspiel und beschäftigte Hesl nach einer Viertelstunde im Doppelpack. Der von Beginn weg aufgebotene Neuzugang Nacer Barazite scheiterte per Fernschuss (15.) sowie nach einem Fehler von Stocklasa (16.) aus kurzer Distanz am Deutschen.

Damit war die Offensiv-Kraft der Wiener allerdings vorerst verbraucht. Spätestens nach 20 Minuten war die Feldüberlegenheit der Hausherren beendet. Ried attackierte die Violetten im Mittelfeld früh, ein kontrollierter Spielaufbau der Austria kam so kaum zustande.

Mit Tomas Jun anstelle des ausgewechselten Kapitäns Roland Linz startete die Austria besser in die zweite Hälfte. Michael Liendl nach Vorarbeit von des vor Anpfiff von der APA zum "Spieler des Jahres" geehrten Zlatko Junuzovic sorgte wieder einmal für violette Torgefahr (57.), ehe Margreitter zuschlug.

Mit der Führung im Rücken durfte sich die Austria auf die Defensive verlassen. Diese stand bei den Angriffen der Oberösterreicher sicher. Einzig bei Standardsituationen wackelten die Wiener, der im Finish mit Gelb-Rot ausgeschlossene Mark Prettenthaler schoss knapp über das Tor (79.). Am Ende konnte sich Daxbacher über den 50. Liga-Sieg seiner Austria-Ära freuen.

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