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Sinnbildliche Szene aus dem ersten LASK-Spiel 2011 © APA (rubra)

Die Erwartungen nach dem Umbau der Mannschaft waren hoch - und doch ist der Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga für den

Die Erwartungen nach dem Umbau der Mannschaft waren hoch - und doch ist der Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga für den LASK ein weiteres kleines Stückchen in die Ferne gerückt. Ausgerechnet gegen Mattersburg, den direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, kassierten die Linzer am Samstag eine 0:1-Heimniederlage. Fünf Zähler beträgt nun schon der Rückstand auf die Burgenländer.

Die Mattersburger durften wie schon beim 1:0-Erfolg auf der Gugl im Herbst über "big points" jubeln. "Das gibt irrsinnigen Auftrieb, wir können viel Selbstvertrauen mitnehmen, jubelte Mattersburg-Goalie Thomas Borenitsch, der mit drei wichtigen Paraden den Sieg rettete. "Der LASK hat viele neue Spieler geholt, wir aber sind ruhiggeblieben, haben uns nur gezielt verstärkt. Man sieht, dass man damit weiter kommt."

Aufatmen durfte auch Torschütze Robert Waltner, der mit seinem erst zweiten Saisontreffer für den vierten Mattersburger Saisonsieg sorgte. Auch sein erster gelang ihm beim 3:3-Heimremis gegen den LASK im Herbst. Die Burgenländer dürfen somit als Oberösterreich-Spezialisten bezeichnet werden, landeten sie doch drei ihrer vier Siege im Land ob der Enns (zwei 1:0 beim LASK, 3:1 in Ried).

Die Linzer, die mit fünf Neuen in der Startformation klar spielstärker als im Herbst agierten, aber in der Offensive die Gefährlichkeit vermissen ließen, werfen 16 Runden vor dem Meisterschaftsende noch nicht das Handtuch. "Wir geben nicht auf. Das war ein Spiel, es ging nicht um alles", sagte Kapitän und Mittelfeldmann Rene Aufhauser, der bezeichnenderweise die besten LASK-Chancen vorfand. "Wir haben uns sicher besser gezeigt und besser gespielt, leider fehlt uns das nötige Glück."

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