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Margreitter schoss die Austria näher an Ried © APA (Neubauer)

Das Titelrennen der Fußball-Bundesliga hat sich bereits nach der ersten Frühjahresrunde zugespitzt. Winterkönig SV Ried wird

Das Titelrennen der Fußball-Bundesliga hat sich bereits nach der ersten Frühjahresrunde zugespitzt. Winterkönig SV Ried wird auch nach der 20. Runde noch an der Tabellenspitze thronen, Verfolger Sturm Graz und die Wiener Austria rückten den Innviertlern bei nun einem bzw. zwei Zählern Rückstand aber bereits bedrohlich nahe. Salzburg hat am Sonntag die Chance, im Vierkampf ebenfalls nachzuziehen.

Dass mit Ried auch im Frühjahr zu rechnen sein wird, bewiesen die Oberösterreicher im Duell mit der Austria. Bei der 0:1-Niederlage gegen die Violetten zeigten sich die "Wikinger" keinesfalls als schwächere Mannschaft. Den Vergleich zweier ebenbürtiger Teams in der Generali Arena entschied bezeichnenderweise eine Standardsituation für die Daxbacher-Elf, die Ried damit erstmals in dieser Saison bezwingen konnte.

Zlatko Junuzovic erinnerte an die vergangene Saison, als die Austria mit Minimalismus (zwölf 1:0-Siege) bis zuletzt im Titelrennen geblieben war: "Es ist wieder einmal ein 1:0 geworden. Und wenn wir zehnmal 1:0 gewinnen - dann nehme ich das sofort."

Ried wollte nach dem 0:1 keine Missstimmung aufkommen lassen. Verteidiger Martin Stocklasa übte sich in Zweckoptimismus und fasste bereits den ersten Heimsieg gegen den LASK ins Auge: "Wir müssen nicht so enttäuscht sein, wir sind weiter Tabellenführer, und das müssen wir nächste Woche im Derby zeigen."

Sturm bewies im steirischen Derby, warum der Kapfenberger SV ein Wunschgegner der Grazer ist. Roman Kienast (23.) mit seinem 14. Saison- und Marvin Weinberger (60.) mit seinem ersten Liga-Tor sicherten Sturm den 2:0-Heimsieg. In den jüngsten acht Duellen mit den "Falken" hat das Team von Franco Foda 18 von 24 Zähler erobert (5-3-0).

"Ich hoffe, es geht so weiter, wir müssen das Selbstvertrauen mitnehmen", meinte Teamstürmer Kienast. Feiern lassen durfte sich in der UPC Arena der eingewechselte Routinier Mario Haas, der nach seinem 412. Liga-Einsatz seinen ehemaligen Teamkollegen Günther Neukirchner als alleiniger Rekordspieler der "Blackys" ablöste.

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