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Harnik lief gegen Nürnberg in eine 1:4-Schlappe © APA (dpa)

Mitten im Abstiegsstrudel der deutschen Fußball-Bundesliga hat ÖFB-Nationalteamspieler Martin Harnik aus seinem Herzen keine

Mitten im Abstiegsstrudel der deutschen Fußball-Bundesliga hat ÖFB-Nationalteamspieler Martin Harnik aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht. "Nürnberg hat heute aus Scheiße Gold gemacht", gab der Stürmer des VfL Stuttgart nach der 1:4-Schlappe am Samstag zu Protokoll.

Dass die Schwaben als Vorletzter überhaupt noch drei Punkte Vorsprung auf das Tabellenende aufweisen, haben sie einem anderen Österreicher-Club zu verdanken: Auch Martin Stranzl und Mönchengladbach unterlagen St. Pauli 1:3. Da wie dort herrscht Ratlosigkeit.

Platz 18 und nur 16 Punkte: Selbst im Abstiegsjahr 2007 hatten die Gladbacher nach 22 Runden mehr Zähler auf dem Konto. Muss Trainer Michael Frontzeck gehen oder wirft er selbst das Handtuch? So lautet die Frage nach der ungebremsten Talfahrt. "Ich denke, dass der Trainer die Rückendeckung hat", erklärte Borussia-Sportdirektor Max Eberl und betonte, dass man gedenke, "noch sehr lange" an Frontzeck festhalten zu wollen.

Ein weiteres Debakel erlebte der Vorletzte VfB Stuttgart beim 1:4 gegen den 1. FC Nürnberg. Während die Franken als Liga-Neunter ihr Saisonziel von Klassenerhalt auf Erreichen eines Europacup-Platzes umformulierten, blicken die Schwaben in den Abgrund. "Wir müssen wieder aufstehen", flüchtete sich VfB-Manager Fredi Bobic ebenso in Durchhalteparolen wie Trainer Bruno Labbadia: "Der größte Fehler wäre, jetzt auf die Mannschaft einzuschlagen."

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