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Sorge wegen Startnummern © APA (epa)

Österreichs Techniker bereiten sich derzeit in Ehrwald aufs große Finale der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen vor. In aller

Österreichs Techniker bereiten sich derzeit in Ehrwald aufs große Finale der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen vor. In aller Ruhe und Abgeschiedenheit trainieren die Riesentorläufer und Slalomfahrer 20 Kilometer vom WM-Rummel entfernt. "Wir können hier die Garmisch-Verhältnisse sehr gut imitieren, die Vorbereitung läuft perfekt", so Andreas Puelacher, ÖSV-Trainer für Riesentorlauf und Kombination.

Das Riesentorlauf-Quartett steht nach dem Ausfall von Marcel Hirscher mit Philipp Schörghofer, Benjamin Raich, Romed Baumann (alle drei am Donnerstag im Teambewerb-Einsatz) und Hannes Reichelt. Erster Ersatzmann ist Stephan Görgl, der wieder ins Schneetraining eingestiegen ist, aber seine Rückenprobleme noch nicht zu hundert Prozent im Griff hat.

Puelacher blickt dem WM-Rennen am Freitag optimistisch entgegen. "Wir sind sehr gut aufgestellt. Reichelt und Schörghofer waren zuletzt in Hinterstoder super in Form. Raich hat im ersten Durchgang ebenfalls gezeigt, zu was er fähig ist. Und Baumann hat in Abfahrt und Super-G bewiesen, dass er in Garmisch sehr gut zurecht kommt", bilanzierte Puelacher.

Das Slalom-Team hofft, dass der grippegeschwächte Reinfried Herbst bis zum WM-Showdown wieder voll fit wird. Gleichzeitig blickt man mit Sorge auf die Schneebedingungen auf dem Slalom-Hang. Das Warmwetter setzte dem Gudiberg zweifelslos zu. "Der Slalom dürfte diesmal in drei Durchgängen entschieden werden", brachte es Christian Höflehner, der Slalom-Trainer der Österreicher, auf den Punkt.

Höflehner meinte damit, dass auch der Startnummernauslosung am Samstagabend eine sehr entscheidende Rolle beigemessen werden muss. "Hoffentlich ist es halbwegs fair. Wenn man ab Startnummer vier keine Chance mehr hat, wäre es schade", meinte Höflehner. Eine höhere Nummer werden Mario Matt (Nummer 18 der Weltrangliste) und vor allem Christoph Dreier (Nummer 43) verpasst bekommen.

Dreier rutscht aufgrund des Hirscher-Ausfalls ins WM-Team, der Salzburger hat sich rechtzeitig von einem Kapseleinriss im linken Knie erholt. Titelverteidiger Manfred Pranger kämpfte in den vergangenen Wochen vor allem darum, seine Rückenprobleme in den Griff zu bekommen. Höflehner muss den ehrgeizigen Tiroler deshalb sehr oft im Training bremsen. "Er muss ein wenig mit den Kräften haushalten, das ist aber bei seinem Ehrgeiz und Trainingswillen nicht so einfach", weiß Höflehner.

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