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Gregoitsch ärgert der zeitige Start ins Frühjahr © APA (Parigger)

Einen Fußball-Leckerbissen bekommen die Zuschauer der Partie Kapfenberger SV gegen Wacker Innsbruck am Samstag wohl nicht

Einen Fußball-Leckerbissen bekommen die Zuschauer der Partie Kapfenberger SV gegen Wacker Innsbruck am Samstag wohl nicht vorgesetzt. Die winterlichen Bedingungen haben dem Rasen des Franz-Fekete-Stadions dermaßen zugesetzt, dass dieser schon nach kurzer Zeit nur noch schwer bespielbar sein wird. "Nach 30 Minuten wird das ein Acker vom Feinsten sein", prophezeite KSV-Trainer Werner Gregoritsch.

Obwohl seine Mannschaft in der Wintervorbereitung kein einziges Mal auf dem Stadionrasen trainierte, wird der Untergrund der Belastung ziemlich sicher nicht standhalten. "Guter Fußball wird nur schwer möglich sein. Mit spielerischen Mitteln allein kann man in diesem Match nicht zum Erfolg kommen. Viel wird von der Tagesverfassung abhängen, weil beide Clubs auf einem ähnlichen Level sind", vermutete Gregoritsch und ärgerte sich über die Ansetzung des Liga-Frühjahrsauftakts. "Die Meisterschaft beginnt zwei Wochen zu früh. Unser Platz wird nach dem Spiel hin sein."

Auch sein Wacker-Kollege Walter Kogler ist sich im Klaren darüber, was auf seine Schützlinge wartet. "Wir müssen uns auf ein Kampfspiel einstellen, und das noch dazu gegen eine Mannschaft, die sich in der Bundesliga etabliert hat und gegen jeden Gegner überraschen kann", warnte der Coach, der mit einigen Personalsorgen zu kämpfen hat.

Marcel Schreter und Georg Harding sind gesperrt, Regisseur Carlos Merino steht wegen einer Oberschenkelzerrung nicht zur Verfügung. "Aber wir werden trotzdem eine Mannschaft haben, die in Kapfenberg punkten kann", versprach Kogler. Seine Truppe ist seit sechs Runden sieglos und brachte es in den jüngsten 13 Liga-Partien nur auf einen vollen Erfolg, erwischte aber mit dem 1:1 gegen Meister Salzburg einen erfolgreichen Frühjahrsstart.Erfolg, erwischte aber mit dem 1:1 gegen Meister Salzburg einen erfolgreichen Frühjahrsstart.

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