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Lexa gab Comeback in Ried © APA (rubra)

Die SV Ried bleibt auch nach der 21. Runde Tabellenführer in der Fußball-Bundesliga. Die Innviertler (40 Punkte) feierten am

Die SV Ried bleibt auch nach der 21. Runde Tabellenführer in der Fußball-Bundesliga. Die Innviertler (40 Punkte) feierten am Samstag vor eigenem Publikum im Oberösterreich-Derby gegen den Tabellenletzten LASK erwartungsgemäß einen 2:0-Heimsieg und legten damit zum Runden-Auftakt vor. Verfolger Sturm Graz (36/in Mattersburg) und Austria Wien (35/gegen Wiener Neustadt) sind erst am Abend im Einsatz.

Der erste Treffer für die Elf von Coach Paul Gludovatz fiel glücklich. Ein Schuss von Anel Hadzic aus mehr als 30 Metern wurde unhaltbar für LASK-Goalie Thomas Mandl abgefälscht. Ob ein LASK-Verteidiger oder Ried-Stürmer Guillem zuletzt am Ball war, war nicht klar ersichtlich. Daniel Royer machte in der 88. Minute alles klar.

Für die Rieder war es der bereits fünfte Heimsieg in Serie, gegen die Linzer sind sie im eigenen Stadion schon seit zwölf Spielen ungeschlagen. Die am Tabellenende liegenden Linzer, bei denen Wolfgang Bubenik ausgeschlossen wurde (44./Gelb-Rot) und Aridany Tenesor mit einem Foulelfmeter an Ried-Goalie Wolfgang Hesl scheiterte (77.), sind nun schon seit zehn Runden sieglos.

Fünf Spanier standen zu Beginn auf dem Feld, spielerischen Glanz bekamen die mehr als 7.000 Zuschauer aber nicht wirklich geboten. In einer chancenarmen ersten Hälfte legten die Rieder in der 14. Minute den Grundstein zum Sieg. Hadzic wurde nicht attackiert, konnte ruhig laufen und dessen klar abgefälschter Schuss landete im Linzer-Tor. Einzige Ausbeute der Linzer war ein Volleyschuss von Solo-Spitze Tenesor, der das Tor knapp verfehlte (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff sah Bubenik nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Aufgrund der numerischen Überlegenheit hatten die Rieder nach Wiederbeginn deutlich mehr vom Spiel. Die Linzer stemmten sich zwar tapfer gegen die Niederlage, konnten aber vorerst selbst keine Akzente setzen. Auf der anderen Seite hatten die Rieder Fans mehrmals den Torschrei schon auf den Lippen: Nach einem von Mandl abgewehrten Carril-Weitschuss setzte Guillem den Volley-Nachschuss kläglich neben das Tor (61.). Zudem traf Hadzic per Kopf die Latte (70.).

Die Gäste kamen aber doch zu einer Chance. Kaufmann holte im Duell mit Riegler einen umstrittenen Elfmeter heraus, Hesl machte den von Tenesor platziert geschossenen Strafstoß aber mit einer tollen Parade zunichte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Royer, der die schönste Aktion des Spiels nach Zusammenspiel mit Zulj mustergültig abschloss. Zuvor hatte Carril mit der Brust auch noch die Stange getroffen (86.).

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