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Sturm muss bis auf Weiteres auf Kienast verzichten © APA

Einen Rückschlag müssen Roman Kienast und Sturm Graz verkraften. Wie eine Magnetresonanz-Untersuchung am Sonntag ergab, muss

Einen Rückschlag müssen Roman Kienast und Sturm Graz verkraften. Wie eine Magnetresonanz-Untersuchung am Sonntag ergab, muss der Stürmer und Torgarant der Steirer eine bis zu sechs Wochen lange Zwangspause einlegen. Der Führende in der Bundesliga-Torschützenliste (14 Tore) zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. "Ein Schock, ich habe einen Lauf gehabt", meinte Kienast nach der Diagnose.

Kienast hatte die Blessur durch einen Check bereits am 12. Februar im Steirer-Derby gegen Kapfenberg erlitten und war am Samstag in Mattersburg gar nicht im Aufgebot seines Clubs gestanden. "Weil es nur ein Schlag war, habe ich an eine Muskelverhärtung gedacht, die man durch Laufen wegkriegt", meinte der 26-Jährige, der nach dem Kapfenberg-Spiel noch trainierte. "Vielleicht hätte man etwas früher mehr machen müssen, es war unglücklich."

Kienast, der Anfang Februar nach der Absage Marc Jankos erstmals seit Oktober 2008 wieder im Kader des Nationalteams gestanden war, gab sich dennoch kämpferisch. "Immerhin ist es nichts Gröberes. Es kann auch nur drei Wochen dauern. Ich muss jetzt weg vom Negativen und ein paar Wochen reinbeißen. Ich werde hart trainieren und schauen, dass ich die Kondition erhalte." Es ist auch ein herber Verlust für Coach Franco Foda. Mit Imre Szabics kehrt aber vermutlich schon in dieser Woche ein über weite Teile der Vorbereitung verletzter Stürmer ins normale Training zurück.

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