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Seifriedsberger kam immer besser in Schuss © APA (Gindl)

Den Skispringerinnen war es am Dienstag in Oslo vorbehalten, als erste WM-Athleten die aktuellen Bedingungen auf dem

Den Skispringerinnen war es am Dienstag in Oslo vorbehalten, als erste WM-Athleten die aktuellen Bedingungen auf dem Midtstubakken (HS 106) zu testen. Einzige Österreicherin am Start war Jacqueline Seifriedsberger. Die 20-jährige Oberösterreicherin landete bei 81, 89 und 94 Metern und war damit im dritten Versuch Siebente.

Allerdings fehlten inklusive der verletzten Daniela Iraschko die Top 4 der Kontinentalcupwertung. In ausgezeichneter Form präsentierte sich vorerst auch die erst 14-jährige Japanerin Sara Takanashi, die mit 99,5 und 97 Metern zweimal Erste und mit 99 Metern im dritten Versuch Zweite war. Im letzten Durchgang überraschte die Italienerin Elena Runggaldier mit einem 105,5-m-Satz. Bei den Damen gibt es übrigens keine Altersuntergrenze, daher darf Takanashi schon mit 14 WM-Luft schnuppern.

Seifriedsberger war mit ihrem ersten Abtasten zufrieden. "Ich habe das Training hergenommen, um zu schauen, wie die Schanze im Winter geht. Es war immer eine Steigerung drinnen." Zum kleinen WM-Bakken selbst meinte sie: "Sie ist ganz lässig zu springen, flüssig und sehr harmonisch."

Die wie früher Andreas Goldberger für den SC Waldzell startende Seifriedsberger fühlt freilich mit ihrer Teamkollegin Iraschko mit. "Natürlich ist es ein blöder Zeitpunkt für sie. Sie war echt in guter Form, aber das ist Skispringen, das kann passieren." Sie freut sich, dass Iraschko am Mittwoch nachkommt. "So habe ich auch ein bisserl Unterstützung." Trotz eines gewissen Trainingsrückstands hält Seifriedsberger Iraschko auch weiterhin für eine Medaillenkandidatin. "Wenn es mit dem Knie hinhaut, traue ich ihr auf jeden Fall eine Medaille zu."

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